ABC Company Conference
Unsubscribe
Online English
Banner_VXW_Text

„Die Schwierigkeit ist nicht, neue Ideen zu finden.
sondern den alten zu entkommen.“
(Unbekannt)

Newsletter im Juli 2024

                 - Meisterwerk der Softwareentwicklung: Device Provisioner
                      - Das universellste Werkzeug für Embedded Systeme

                                - Systematisches Test-Design mit CTE
                            - Die Grundlage der Classification Tree Method
                                   - Key Features und Vorteile für Sie
                                 - Mehr erfahren über Tracealyzer 4.9
                                   - Aktualisierung für andere RTOS                                        


 Liebe Kundin, Lieber Kunde,


Moderne Chips erfordern einen immer höheren Grad an kunden- und device-spezifischer Konfiguration. Dabei spielt insbesondere die Sicherheit eine wichtige Rolle, da immer mehr Geräte mit dem Internet verbunden sind. Leider gibt es bisher noch keinen Industriestandard für die Bereitstellung von Chip-Sicherheit und -Konfiguration.
 
Die Möglichkeiten dafür unterscheiden sich von Halbleiterhersteller zu Halbleiterhersteller und sogar von Mikrocontroller zu Mikrocontroller. Außerdem entwickeln die Microcontroller sich ständig weiter und erfordern daher ein flexibles Werkzeug.
 










Meisterwerk der Softwareentwicklung: Device Provisioner
Mit dem Device Provisioner bietet SEGGER ein neues Tool für seine Flasher-Programmiergeräte sowie für seine Debug- und Trace-Probes J-Link und J-Trace.
 
Der Device Provisioner ist ein Kommandozeilen-Tool, mit dem Benutzer die Konfiguration ihrer Microcontroller äußerst flexibel anpassen können. Damit unterstützt das Tool die Konditionierung und Programmierung (einschließlich spezieller Bereiche), das Herunterladen von Zertifikaten, Zuweisen von Seriennummern, Sperren und Entsperren sowie die Sicherheitsaktivierung und Konfiguration der TrustZone@/Partitionierung. 
 
Darüber hinaus können Benutzer das Debuginterface aktivieren oder deaktivieren, Fuses setzen, Optionbytes und Flash programmieren und alles Weitere, das für Entwicklung oder Produktion vorkonfiguriert werden muss.
 
„Der Device Provisioner ist ein Meisterwerk der Softwareentwicklung", sagt Rolf Segger, Gründer von SEGGER. „Das Tool erlaubt jegliche denkbare Konfiguration der Microcontroller-Hardware. Es verfügt über einen eingebauten C-Compiler und gewährt vollen Zugriff auf alle von J-Link und Flasher angebotenen Schnittstellen und Funktionen, einschließlich den vollständig vom Benutzer programmierbaren Schnittstellen-Coprozessoren zur Abdeckung bestehender und zukünftiger Protokolle.“
 










Das universellste Werkzeug für Embedded Systeme
 
All diese Aspekte machen den Device Provisioner ohne Übertreibung zum universellsten Werkzeug in der Geschichte der Embedded Systeme. Mit der Entwicklung dieses Tools haben sich die Entwickler von SEGGER wirklich selbst übertroffen.
 
Der Device Provisioner führt Befehle aus einem in C geschriebenen Skript aus, das von SEGGER, dem Halbleiterhersteller oder dem Anwender selbst
geschrieben werden kann.
 
Und das Beste daran: Der Device Provisioner ist Teil des Softwarepakets für die J-Link- und Flasher-Produktfamilie.
 
Skriptdateien können auf J-Links und Flashern ausgeführt werden, wenn diese mit einem Host-PC verbunden sind. Flasher-Programmiergeräte können die Skriptdateien auch im Standalone-Modus ausführen.
 
Skriptdateien dürfen im Quellcode oder, um das geistige Eigentum zu schützen, in vorkompilierter Form weitergegeben werden.
 
Mit SEGGERs Produktionsprogrammiergeraten und Debug-Probes sind
Anwender schon heute für die Herausforderungen von morgen gerüstetFür weitere Informationen besuchen Sie bitte Device-Provisioner.
 









Systematische Test-Design mit CTE
Der Classification Tree Editor (CTE) von RAZORCAT ist ein grafischer Editor für eine systematische und leicht verständliche Erstellung von Testfällen in grafischer Aufbereitung. Der CTE wird für die Umwandlung einer (funktionalen) Spezifikation in eine Reihe von fehlersensitiven und redundanzarmen Testfallspezifikationen verwendet.
 
Der CTE kann grundsätzlich in allen Testphasen und Programmier-sprachen, für jede IT-Anwendung sowie von embedded über mobile bis hin zu Web-Anwendungen eingesetzt werden.
 
Die folgenden Abschnitte skizzieren die Kernfunktionen des CTE. Ihre Kommentare und Fragen zu unserem Produkt sind uns jederzeit willkommen. Bitte kontaktieren Sie mich.
 









Die Grundidee der Classification Tree Method
Die Classification Tree Method ermöglicht eine einfache Testgestaltung für
verschiedene Bereiche der Softwareentwicklung. Dazu sind die folgenden zwei Schritte notwendig:
  • Identifizieren der testrelevanten Aspekte (Klassifikationen) und der jeweils entsprechenden Werte (Klassen).

  • In der Regel wird das anhand der (funktionalen) Spezifikation der zu testenden Software umgesetzt. Diese Aspekte stellen die Ein- und Ausgangsdaten des Testobjekts dar.

  • Kombinieren der verschiedenen Klassen aus allen Klassifizierungen in Testfällen.

  • Erstellen von Testfallspezifikationen mit dem grafischen Editor

  • Der Classification Tree Editor (CTE) dient dazu, Klassifikationsbäume zu entwerfen und Testfallspezifikationen auf intuitive Weise zu erstellen.

  • Beschreiben der Baumelemente, sowie der testrelevanten Aspekte und deren rekursive Partitionierung in Äquivalenzklassen zum Aufbau des Klassifikationsbaums.

  • Setzen von Werten an Baumelementen und Kombinieren von Baumklassen um Eingaben und zu erwartende Ergebnisse in einer Kombinationstabelle zu spezifizieren. Basierend darauf können dann Textfälle erstellt werden.

  • Das Ergebnis ist eine verständliche Testfallspezifikation: Der Beschreibungstext von markierten Baumelementen und deren Werte werden zur Generierung der Testfallspezifikation verwendet.
Die Testfallspezifikationen können als *.xml, *.x/sx, *.txt, *.svg, *.png, *.jpg exportiert werden.
 










Key Features und Vorteile für Sie
  • Erstellen von fehlersensitiven und redundanzarmen Testfällen

  • Erstellen, Importieren und Exportieren von Klassifikationsbäumen

  • Definieren von Abhängigkeitsregeln zwischen den Testaspekten

  • Automatisierte Generierung von Testfallspezifikationen

  • Automatische Validierungprüfungen

  • Statistikdaten

  • Anpassbares Auto-Layout
Der CTE verfügt über Funktionen für detailliertere Testfallspezifikationen und die Unterteilung eines Baums in Teilbäume. Darüber hinaus bietet der CTE eine einfache Navigation durch Teilbäume und Elemente sowie eine vereinfachte Handhabung durch Drag & Drop und Short Keys.
 
Vorteile für Sie
  • Systematische und leicht verständliche Erstellung von Testfällen mithilfe eines grafischen Editors.

  • Teilweise automatisierte Generierung von Testfallspezifikationen.

  • Export von Testdaten zur Weiterverwendung durch andere Tools, z.B. TESSY.

  • Erhältlich als integrierte Version in TESSY oder als Standalone-Version für Windows 7/8/10/11 (64bit)
 









Erfahren Sie mehr über Tracealyzer 4.9
Wie Sie aus dem letzten Newsletter bereits wissen, hat Percepio AB, der führende Anbieter von Continuous Observability-Lösungen für Embedded Edge Systems, kürzlich die neue Version 4.9 des Tracealyzer vorgestellt.
 
Das Hauptaugenmerk bei dieser Version lag auf der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit bei der Installation und dem Betrieb von Tracealyzer auf einem Linux-Host-Computer. Die Installation wurde durch ein neues, eigenständiges Installationspaket, das alles enthält, was zum Betrieb von Tracealyzer benötigt wird, erheblich vereinfacht. Auf den meisten Linux-Distributionen kann ein neuer Benutzer Tracealyzer nun in wenigen Minuten in Betrieb nehmen.
 
"Erstklassiger Linux-Support ist für uns bei Percepio von zentraler Bedeutung. Viele Softwareentwickler bevorzugen Linux. Wir haben eine wachsende Entwicklergemeinde, die uns über die Jahre mit viel Feedback und Erfahrungsberichten unterstützt hat. Wir sind sehr dankbar für ihre Unterstützung und möchten der Linux-Community mit dieser Version von Tracealyzer etwas zurückgeben, wobei das Hauptziel die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit für Linux-Anwender ist", sagt Johan Kraft, Gründer und CTO bei Percepio.
 
Das Benutzererlebnis und die Leistung unter Linux wurden deutlich verbessert. Mehrere Linux-bezogene Bugs und GUl-Probleme wurden behoben, die Anwendung startet schneller und die Traces werden schneller geladen.
 









Aktualisierung für andere RTOS
Der TraceRecorder-Support für Eclipse ThreadX und SAFERTOS wurde in der neuen Version ebenfalls aktualisiert, um die Integration der Recorder zu verbessern und die neuesten RTOS-Features zu unterstützen. Die SAFERTOS-Unterstützung wird über WITTENSTEIN High-Integrity-Systeme bereitgestellt.
 
Tracealyzer 4.9 bietet auch eine verbesserte Unterstützung für LynxOS-178, das standardbasierte RTOS für sicherheitskritische Echtzeitanwendungen von Lynx Software Technologies, wie z.B. die Möglichkeit, Prozessdaten in der TraceRecorder-Bibliothek aufzuzeichnen und Threads in der Trace-Ansicht nach Prozessen zu gruppieren. LynxOS-178-Unterstützung wird über Lynx Software Technologies bereitgestellt.
 
Tracealyzer Version 4.9 ist ab sofort bei Percepio und bei uns erhältlich. Upgrades sind für aktuelle Benutzer mit einem aktiven Abonnement oder Wartungsvertrag kostenlos. Eine zeitlich begrenzte Testversion der Software kann hier heruntergeladen werden.
 



Ich wünsche Ihnen eine gute und gesunde Sommerzeit
 
Für die anstehende Sommerpause wünsche ich Ihnen Muße und Zeit für
sich und Ihre Familie und Abstand von der täglichen Arbeit.
 
Kommen Sie mit kreativen, neuen Ideen aus den Ferien zurück!

Herzlichst, Ihr
Marian A. Wosnitza
 
PS. Ich schreibe Ihnen gerne wieder zum 01. September
 


„Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt,
 muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“
(Unbekannt)