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„Sammle erst die Fakten, dann kannst du sie
verdrehen, wie es dir passt.“
(Nein, nicht von Donald Trump, sondern von Mark Twain)

Newsletter im November 2020:

- Sicheres Produkt-Lebenszyklus-Management
- Von vielen erwartet: Der neue TRACEALYZER v4.4
- Alle Details zu TESSY v4.3
- Testqualität und Testziele erreichen mit Mutationstests
- und noch ein Appell ...


Sehr geehrte Frau [last name],

Einer der am meisten übersehenen Bereiche in der heutigen IoT-Produktentwicklung ist die sichere Verwaltung des Lebenszyklus eines Geräts. Oft liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung des Produkts, der Anbindung an das Internet und dem Aufbau einer Nutzerbasis, aber wie verwaltet man ein Gerät von der Entwicklung bis zum Ende seines Lebenszyklus richtig?

Am Mittwoch, dem 18. November, finden Sie Antworten auf diese Fragen in einem weiteren SEGGER-Webinar, das vom Embedded Experten Jacob Beningo geleitet wird: sPLM - sicheres Product-Lifecycle-Management.



Sicheres Produkt-Lebenszyklus-Management
Sicherheit ist wichtig: darüber braucht man nicht zu diskutieren. Aber wie kann sichergestellt werden, dass Produktions- und Servicegeräte im Feld „sicher“ eingesetzt werden?

Jacob Beningo und SEGGER werden Sie hierzu umfassend informieren.
Für das Webinar haben Sie 3 Zeitfenster für die Teilnahme:
  • Slot 1: Mi, 18. November, 13:30 MEZ (UTC+1)

  • Slot 2: Mi, 18. November, 14:00 EST (UTC-5)

  • Slot 3: Mi, 18. November, 09:30 CST (UTC+8)
               Mi, 18. November, 10:30 KST (UTC+9)
               Mi, 18. November, 10:30 JST (UTC+9)
Hier erhalten Sie Ihren personalisierten Link für die Anmeldung. Stellen Sie sicher, dass Sie den Link auch an Ihre Kunden weiterleiten, damit diese am Webinar teilnehmen können.

Worum geht es im Webinar?

Sicherheit ist absolut notwendig - alle reden darüber. Aber nur wenige nehmen sich des Themas wirklich ernsthaft an und erklären, wie sichere Geräteverwaltung während des gesamten Lebenszyklus eines Produkts funktioniert.

In diesem Webinar wird die Verwaltung des Lebenszyklus von IoT-Geräten mit SEGGER-Werkzeugen und -Bausteinen untersucht, um Konzepte zu demonstrieren.

Die Themen des Webinars:
  • Ein Überblick über den sPLM-Prozess.
  • Sicherheitsmanagement während der Entwicklung
  • Sichere Produktionsprogrammierung
  • Vor-Ort- und Over-the-Air (OTA) Updates
  • Die für sPLM erforderlichen Technologien: Programmierer, Kryptolibraries, sichere Bootloader usw.
Weitere Informationen finden Sie auf der SEGGER-Website



 





Von Vielen erwartet: Der neue TRACEALYZER v4.4
Ganz aktuell hat Percepio die TRACEALYZER Version 4.4 mit neuer Unterstützung für das Tracing und die Diagnose von embedded Linux-Systemen veröffentlicht. Linux-Entwickler können nun das gleiche Maß an Einblick in ihre Applikation genießen, das Tracealyzer für andere unterstützte Plattformen bietet, mit zusätzlichen neuen Funktionen, die z.B. für Linux-Traces optimiert wurden:
  • Der „Signals and Syscalls Explorer“ zeigt durch Syscalls, wie ein Prozess mit dem Linux-Kernel interagiert. Er kann Ihnen eine Liste der Syscalls pro Thread, Prozess oder Prozessbaum zeigen und auch, wie Signale erzeugt und geliefert werden.

  • Die Ansicht des Kommunikationsflusses wurde für Linux-Systeme optimiert und zeigt die Prozessinteraktionen in Bezug auf Datei Deskriptoren, Signale und Pipes.

  • Ein Actor Tree Feld in der Haupt-Trace-Ansicht lässt Sie sehen, wie Prozesse und Threads erstellt werden.
Die Linux-Unterstützung in Tracealyzer nutzt CTF, das Common Trace Format und das weithin unterstützte LTTng-Tracing-Framework.

Percepio bedankt sich bei den vielen Linux-Betatestern, die sich im Laufe des Sommers für das erste offene Betatest-Programm von Percepio angemeldet haben, um bei der Fehlersuche und dem Feinschliff des Produkts zu helfen.

Schnell Zoomen mit Quick Zoom

Neben Linux bringt diese Version auch viele Verbesserungen für die anderen unterstützten Plattformen mit sich, wie z.B. den neuen Quick-Zoom, der das Zoomen erleichtert: Halten Sie einfach die Ctrl-Taste gedrückt und ziehen Sie den Mauszeiger über ein Intervall.

Wenn Sie TRACEALYZER für Linux ausprobieren möchten, können Sie ein 10-Tage-Evaluierungskit herunterladen. Es gibt auch eine Getting Started-Seite mit weiteren Informationen.

Arbeiten Sie bereits mit Tracealyzer und haben einem aktiven Wartungsvertrag, so können Sie ein kostenloses Upgrade aus der Anwendung heraus durchführen oder die neue Version von Percepio's Download-Seite herunterladen.

Hier finden Sie ein ausführliches Datenblatt zu TRACEALYZER.
 


 







Alle Details zu Razorcat TESSY v4.4 
Das neueste Release v4.3 von Razorcat TESSY bietet neue Instrumente für das Testmanagement zur Sicherstellung der Testqualität und integriert den Test Environment Editor (TEE) nahtlos in die TESSY GUI.

Razorcat stellt eine neues Release seines etablierten Unit- und Integrations-Testwerkzeugs TESSY vor. TESSY v4.3 hat seinen Test Environment Editor als neue TEE-Perspektive in die TESSY GUI integriert. Mit den drei auf den Inhalt fokussierenden Ansichten können die Umgebungsparameter schnell und komfortabel bearbeitet werden. 

Eine Weltneuheit in TESSY v4.3 ist der Mutationstest für die Analyse der Qualität von Testfällen. Er bildet eine Ergänzung zur klassischen Analyse mit Code-Coverage und stellt durch die gezielte Erzeugung von Mutanten die Test(fall)qualität sicher. Eine weitere neue Funktion ist „Test data pattern“: Angewendet auf reine OUTVariablen weist sie explizit die korrekte Berechnung der Testergebnisse nach. Zusätzliche „Execution types“ steuern die vollautomatischen Prüfungen auf Test- und Testfallqualität.

TEE: Effizientes Arbeiten mit Umgebungsparametern

Der neue TEE (Test Environment Editor) ist mit einer eigenen TEE-Perspektive direkt und schnell in TESSY erreichbar. Über seine drei Ansichten mit Filtern und Vergleichsmöglichkeiten können die entsprechenden Inhalte effizient bearbeitet werden. Die Ansicht „All Environments“ macht alle verfügbaren Systemkonfigurationen sichtbar, die TESSY unterstützt. 

Die Ansicht „Project Environments“ zeigt die Systemkonfigurationen, die für das aktuelle Projekt ausgewählt und in der TESSY Konfigurationsdatei gespeichert sind. In der „Attributes“-Ansicht werden die Attribute und die Einstellungen zur ausgewählten System- oder Projektkonfiguration angezeigt.
 


 






Testqualität und Testziele erreichen mit Mutationstests 
Normen wie IEC 61508, ISO 26262 etc. fordern zur Vollständigkeit der Tests als Testziel eine Code-Abdeckung – das reicht bekanntermaßen nicht aus. Um Tests wirklich sicher zu machen, müssen die Tests auf ihre Qualität geprüft werden.

Der Mutationstest analysiert die Testfälle automatisch, basierend auf der Erkennung von temporären Code-Änderungen, sogenannte Mutanten. Diese subtilen Mutationen können beispielsweise aufdecken, ob die Testmethode der Grenzwertanalyse in den Testfällen korrekt umgesetzt wurde. Der Mutation-Score als Ergebnis der von den Testfällen erkannten Mutationen liefert dem Testmanagement daher eine zusätzliche Metrik zur Erreichung dieser Testziele.

Die Mutationsoperatoren und der damit verbundene Umfang des Mutationstests können in den Einstellungen durch vordefinierte oder benutzerdefinierte Sets festgelegt werden. In einer speziellen Ansicht werden die Mutanten selbst und ihr Erkennen angezeigt. 

Testdaten-Muster zur Sicherstellung der Testqualität bei OUT-Variablen 

Mit der Funktion „Test data pattern“ wird die korrekte Einstellung des Interface bezüglich der Passierrichtung von OUT-Variablen überprüft. Alle Testfälle werden automatisch mit Datenmustern initialisiert und stellen damit auch die Unabhängigkeit der Testfälle sicher: Erfolgreiche Testfälle belegen, dass alle erwarteten Ergebnisse der OUT-Werte explizit berechnet wurden.

Neue Testausführungstypen zur automatischen Prüfung der Testqualität 

Der Dialog zur Steuerung der Testausführung, wurde aufgrund der neuen Funktionen wesentlich erweitert. Der Testausführungstyp „Run without instrumentation“ führt die „reinen“ Testfälle ohne eine Instrumentierung des Source Codes aus. „Run with test data pattern“ initialisiert alle OUT-Variablen mit konfigurierbaren Datenmustern und „Run mutation test“ führt den konfigurierbaren Mutationstest aus.

Weitere Informationen zur Release 4.3 des Unit- und Integrations-Testwerkzeugs TESSY von Razorcat sowie Downloads und Support-Angebote, Release Notes und FAQ finden Sie hier.
 


 







Und noch ein Appell ... 
Nun wird fast ganz Europa von der zweiten Welle der Pandemie überrollt. Überrascht sollte niemand sein, vor allem nicht diejenigen, die in den letzten Monaten schon glaubten, es sei alles vorbei und man könnte wieder sorg- und hirnlos „Party“ machen. Alle Menschen haben einen Verstand – aber nicht alle wissen, wie man in ihn nutzt. Domine, et pluere cerebri – frei übersetzt: Herr, wirf Hirn vom Himmel oder Steine, Hauptsache du triffst.

Alle Appelle nützen nichts, wenn die Menschen ohne Verantwortungsgefühl sich selbst und anderen gegenüber handeln. Der Mensch war und ist sein größter Feind – was hiermit mal wieder bewiesen wäre.

Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und ich hoffe auf bessere Zeiten.
 



Bleiben Sie gesund.

Herzlichst,  Ihr
Marian A. Wosnitza


„Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt,
aber vielen bleibt es erspart.“
 (Curt Goetz, deutscher Schauspieler)