ABC Company Conference
Unsubscribe
Banner_VXW_Text

„Der Nachteil der Intelligenz besteht darin,
dass man gezwungen ist, ununterbrochen dazuzulernen.“
(George Bernhard Shaw (1856-1950),
irischer Schriftsteller)

Newsletter im Oktober 2020:

- Never touch a running system
- Smart Move für smarte Entwickler: Embedded Studio
- Der Clou an der ganzen Sache…
- Die Landschaft verändert sich


Liebe Kundin, Lieber Kunde,

Wenn Sie in Ihrem Projekt ein gut eingespieltes Team von Entwicklern, Tools und Routinen haben, sind Sie gut beraten, nichts mehr daran zu ändern, andernfalls riskieren Sie, den Projekt-Fahrplan durch unvorhergesehene kleine oder größere Probleme in Gefahr zu bringen.



Never touch a running system
.. ist des Entwicklers Credo – und das zurecht. Es verlangt aber Disziplin und Konsequenz der Neugier zu widerstehen, vielleicht doch einmal etwas Neues auszuprobieren, wenn auch nur zum Test.

Die Kehrseite dieser Vorgehensweise, bei der man sich bildlich Scheu-klappen aufsetzt, ist, dass man möglicherweise etwas verpasst, was einem tatsächlich hätte weiterbringen können.

Und das nicht nur im laufenden, gesamten Projektzeitplansondern vor allem auf der Budget-Seite, wo es immer noch ungeahnte Möglichkeiten gibt, viel Geld zu sparen.

Wenn dies auch noch völlig ohne Risiko für das laufende Projekt möglich ist, wäre man doch eigentlich schlecht beraten, wenn man diese Möglich-keiten außer Acht lassen und ignorieren würde?

Ich habe in den Jahren 2009 bis 2017 viel Zeit und Arbeit investiert, um Sie vom IAR Compiler zu überzeugen. Dazu stehe ich auch nach wie vor, denn der IAR Compiler ist ein exzellenter Compiler, der absolut auf Augenhöhe mit seiner Konkurrenz spielt.

Der GNU C/C++ Compiler, von den IAR Fans vor 10 Jahren noch belächelt, hat in den letzten Jahren enorm aufgeholt, und zwar in jeder Beziehung von der Kompaktheit bis zur Performance des erzeugten Codes. In seiner Gesamtqualität ist der Unterschied zu proprietären Compilern deutlich geschrumpft. Das ist in Benchmarks belegt.

Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass viele – auch anspruchsvolle – industrielle Projekte heute ohne einen proprietären (und teuren!) Compiler auskommen, sondern einfach mit dem GCC gearbeitet wird.

Somit eröffnet der GCC für den anspruchsvollen, professionellen Markt neue und vor allem Budget-schonende Möglichkeiten.

Besitzen Sie bereits einen proprietären Compiler, möchten Sie diesen natürlich weiter nutzen – er hat ja schließlich viel Geld gekostet, und das unabhängig davon, ob Ihnen dessen Benutzeroberfläche nun gefällt oder nicht.

Müssen Ihre Tool-Kapazitäten durch neue größere Projekte, durch neue Mitarbeiter und den Ausbau der Entwicklungsabteilung erweitert werden, stellt sich die Frage, ob man den eingeschlagenen Weg weitergehen sollte.

Die gleiche Frage stellt sich auch, wenn eine Verlängerung des kostspieligen Support & Update Service für den proprietären Compiler ansteht.

Ist es notwendig, weiterhin in Budget-belastende Tool-Resourcen der gleichen vorhandenen Art zu investieren, oder gibt es einen anderen, smarteren Weg, ohne Risiko Gleiches zu erreichen, das Vorhandene zu nutzen und dabei mehrfach zu gewinnen?



 





Smart Move für smarte Entwickler: Embedded Studio 
Das Embedded Studio von SEGGER bietet Ihnen neben seinen umfang-reichen eigenen Möglichkeiten genau dies: Weiterhin die Nutzung Ihres vorhandenen IAR oder KEIL Compilers.

Sozusagen alles unter einem Dach.

Kompilieren Sie einfach weiter mit Ihrem vorhandenen Compiler, arbeiten aber auf der zeitgemäßen und komfortablen Visual Studio-artigen Benutzeroberfläche des SEGGER Embedded Studios.

Und das geht so: Sie öffnen einfach Ihr IAR oder KEIL Projekt mit dem Project Importer des Embedded Studios. Der Project Importer erlaubt es Ihnen die Projekt Quellcode-Files, die Projekt-Struktur, Include Directories und Preprocessor Definitionen zu importieren.

Hierbei haben Sie die Wahl, ob Sie die
  • Externe Toolchain (IAR oder KEIL) nutzen möchten, und Konfiguration und Build Ihres Projekts für diese erzeugen möchten,

  • Interne Toolchain des Embedded Studios nutzen möchten, also Konfiguration und Build für den vorhanden GCC oder Clang/LLVM Compiler erzeugen möchten, oder

  • Beides parallel erzeugen wollen.
Drei Möglichkeiten, wobei sich für eine Migration des Projektes auf das Embedded Studio sowohl ein Build für die externe als auch für die interne Toolchain empfiehlt.

So einfach ist der Umstieg: Wählen Sie die externe Toolchain IAR oder KEIL, importieren Sie diese in das Embedded Studio, und erzeugen Sie den Build für die externe Toolchain. Der Output ist gleich dem Kompilat mit Ihrer vorherigen IDE.

Einfacher und „more straight forward“ geht es nicht. It simply works, wie die Kollegen von SEGGER sagen.

Schauen Sie sich ein konkretes Beispiel im kurzen Video an.
 


 







Der Clou an der ganzen Sache ... 
Der Clou bei der ganzen Sache ist die Nutzung Ihres IAR oder KEIL Compilers via mehrerer Arbeitsplätze mit dem Embedded Studio in einem Netzwerk mehrerer Entwickler.

Damit nutzen Sie weiterhin Ihren proprietären (und teuren) Compiler, haben aber für Ihre neuen, erweiterten Entwickler-Kapazitäten nur die IDE, sprich das Embedded Studio zugekauft – und dabei eine ganze Menge Geld gespart. Smart Move, oder?

Ein Schlüsselargument für proprietäre Compiler war bisher immer die erzeugte Codegröße und erreichbare Ausführungsgeschwindigkeit, verglichen mit dem GCC C/C++ bzw. Clang/LLVM Compiler. Hierbei konnten IAR und KEIL in der Vergangenheit vielfach punkten.

Doch auch dieser Vorteil ist nicht mehr in Stein gemeißelt. Die Entwickler des Embedded Studio bei SEGGER haben mit dem neuen Embedded Studio V5 Erstaunliches geschafft, wie ich Ihnen im September Newsletter berichtete.

Der Compiler von SEGGER nutzt Clang mit einem neu entwickeltem Code Generator. Im Modus ‚balanced optimization‘ generiert er Code, der ebenso kurz wie schnell ist. Linker, Startup Codes, Runtime Libraries und Debugger von SEGGER wurden so optimiert, dass Sie das Maximale aus dem Mikrocontroller herausholen.
 


 







Die Landschaft verändert sich 
Seitdem das SEGGER Embedded Studio auf dem Markt ist, beginnt sich die Landschaft in den Entwicklungsabteilungen zu verändern. Viele Unternehmen erkennen die Vorteile des Studios, entscheiden sich zunächst für eine Lizenz, und beginnen nach guten Erfahrungen Schritt für Schritt die gesamte Entwicklung auf das Embedded Studio umzustellen.

Das macht eine Menge Sinn, vor allem, wenn man auf sein Budget schaut!

Überzeugen Sie sich doch am besten selbst:
  • In diesem YouTube Video sehen Sie, wie das Embedded Studio V5 extrem kleinen Code für Embedded Systeme erzeugt.

  • Testen Sie das Embedded Studio. Hier ist der kostenlose Download. Sie gehen keine Verpflichtung ein, noch nicht einmal Ihr Name wird registriert.
Und das Beste kommt zum Schluss: Für eine kommerzielle Lizenz des Embedded Studios müssen Sie nicht Unsummen ausgeben: die Cortex-M Edition kostet € 998,--. Alle ARM Prozessoren unterstützt die ARM Edition für € 1.498,-- (Preise netto). Mein Angebot erhalten Sie hier.
 



Bleiben Sie gesund und lassen Sie sich nicht zu Unvernunft und Verantwortungslosigkeit verleiten, was dazu führen kann, die gegenwärtige Situation einfach zu ignorieren.

Herzlichst,  Ihr
Marian A. Wosnitza


„Erfahrung ist die beste Lehrmeisterin und das Gute daran ist:
Man bekommt stets Einzelunterricht.“
 (Unbekannt)