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„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“
(Václav Havel)

Newsletter im Mai 2020:

- "Working from Home" mit Percepio für jeden Entwickler
- Software-Testqualität verbessern mit Mutations-Tests
- Praktische Umsetzung von Refactoring
- Fehler von Anfang an vermeiden
- Plattformübergreifende Freiheit mit Tools von Segger
- Embedded Studio in neuer Version


Liebe Kundin, Lieber Kunde,


Alle Medien sprechen nur noch über ein Thema. Ich will das hier nicht auch noch fortsetzen, möchte es aber nicht verabsäumen, Ihnen einen Lesestoff zu geben, der das Beste ist, was ich bislang über Corona gelesen habe

Zugegeben, der Essay von Charles Eisenstein, Buchautor und Philosoph, ist recht lang, aber ich verspreche Ihnen, es lohnt jede Zeile zu lesen.
Hier die deutsche Übersetzung, und hier die englische Originalversion.
 




Working from Home mit Percepio für alle
Den Bogen von diesem tiefsinnigen Essay zurück zu unseren technischen Themen zu spannen, fällt mir hiermit leichter:

Da sich die Korona-Krise hinzieht, hat Percepio beschlossen, sein Angebot einer kostenlosen Tracealyzer-Lizenz für Ihre Heimarbeit auf alle Entwickler  auszudehnen - auch wenn Sie am Arbeitsplatz noch gar keine eigene Lizenz haben.

Wann wenn nicht jetzt ist die beste Zeit um herauszufinden, welches Werkzeug Ihr Projekt weiterbringen kann. Finden Sie heraus, wie Sie mit Tracealyzer besser arbeiten können! Percepio gibt Ihnen eine kostenlose 60-Tage-Lizenz, die Ihnen helfen wird, die kommenden Monate zu meistern.

Die Lizenz kostet Sie nichts, verpflichtet Sie zu nichts – kann aber Ihrem Projekt einen Schub geben, und Ihnen den Wert dieses Tools an Ihrer eigenen Arbeit zeigen.




Software-Testqualität verbessern mit Mutations-Tests 

Mit Hilfe von Mutationstests lässt sich die Fehlererkennung von Testfällen in der Softwareentwicklung automatisch prüfen. Damit sind sie ein geeignetes Werkzeug für die Prüfung der Qualität der Testfälle.

Die Idee hinter den Mutationstests von Testfällen ist, absichtlich Fehler in die Software einzubringen und diese mutierte Software Tests zu unterziehen. Im Falle einer Embedded-Anwendung wird der zu testende C/C++-Code leicht verändert („mutiert“), so dass typische Programmierfehler vorliegen.

Wenn die eingesetzten Unit- und Integrationstests die Mutation erkennen, werden sie als „nützlich“ bewertet. Diese Methode deckt schwache Testfälle auf und gibt Hinweise, wo sich die Testfälle verbessern lassen. Das hilft dabei, eine bessere Testqualität zu erreichen und damit die Anforderungen der Standards zu erfüllen.

Lesen Sie mehr wie TESSY von Razorcat Ihnen hilft, die Qualität Ihrer Entwicklung zu erhöhen.






Praktische Umsetzung von Refactoring

Software-Bibliotheken erleichtern bekanntlich die Überarbeitung von existierendem Code.

In allen Software-Entwicklungsunternehmen hat sich über die Zeit eine Menge an funktionalem Code angesammelt. Diesen an anderen Stellen zu verwenden oder mit neuen Funktionen zu erweitern ist eine bestechende Idee, die Entwicklungszeiten verkürzt, damit Kosten reduziert und schneller zum Ergebnis führt.

Das Kernproblem dabei: Diese vorhandene Code-Landschaft ist ziemlich heterogen, oft lückenhaft dokumentiert ebenso die Unit-Tests und schon länger wurde der Code nicht von Redundanzen befreit. „Da müsste mal jemand aufräumen“, hört man oft – doch wer? Kann diese Aufgabe des Refactoring nach draußen vergeben werden - und wenn ja, wie macht man das am besten?

Fehler von Anfang an vermeiden

Weil jede Änderung am vorhandenen Code grundsätzlich das Potential für Fehler birgt, ist es ganz entscheidend erst die Rahmenbedingungen zu klären, bevor man mit der Einführung neuer Konzepte beginnt. In dieser Phase hat sich der Einsatz einer umfangreichen Checkliste bewährt, um Fragen zu klären, die erheblichen Einfluss auf den zeitlichen und finanziellen Aufwand haben, z.B. ob es sich um ein sicherheitskritisches System handelt. 

Entwicklungsprozesse laufen zwar heute so gut wie immer nach dem V-Modell oder darauf aufbauenden Prozessen ab, was die Vermutung zulässt, dass sich das Abarbeiten von Refactoring-Projekten in der Praxis kaum unterscheidet. Doch weit gefehlt! Jedes Projekt ist anders. Generelle Aussagen sind immer schwierig.

In dem Artikel von Eclipseina ist ein Beispielprojekt dargestellt, das zeigt, wie ein strukturiertes Vorgehen dabei hilft, erfolgreich ein Refactoring umzusetzen.

Lesen Sie den ganzen Artikel aus der Elektronik Praxis.



 



Plattformübergreifende Freiheit mit Tools von Segger
Mit der Veröffentlichung der SEGGER J-Link Software v6.70 sind die enthaltenen Tools von SEGGER nun auf allen gängigen Betriebssystemen verfügbar: Windows, MacOS und Linux.

Während die J-Link Software und die mitgelieferten Kommandozeilen-Tools seit Jahren plattformübergreifend sind, waren die Anwendungen mit graphischen Benutzeroberflächen (GUIs) bisher nur unter Windows verfügbar. Diese sind nun neu geschrieben worden, um das gesamte Paket plattformübergreifend zu gestalten.

Das Konzept und die zugrundeliegende Plattform haben sich seit langem in Anwendungen wie SEGGER Embedded Studio, SystemView und dem Ozone Debugger und Performance-Analyzer bewährt.

Mit dieser Version ist die beliebte J-Flash-Anwendung, die eine einfach zu bedienende Schnittstelle für die Flash-Programmierung und Automatisierung in der Produktion bietet, endlich nicht nur für Windows, sondern auch für Linux und MacOS verfügbar.

Insbesondere Kunden in Produktionsumgebungen äußersten den Wunsch, dass J-Flash ein Nicht-Windows-Betriebssystem unterstützt. Linux wird vielfach als ideal für diese Anwendungen angesehen, da es das Risiko von Cyber-Bedrohungen mindert und die Produktionseffizienz optimiert.

J-Flash ist jetzt vollständig plattformübergreifend einsetzbar. Damit ist der Prozess, die gesamte J-Link-Software auf allen wichtigen Betriebssystemplattformen verfügbar zu machen, abgeschlossen.

Weitere Informationen zu J-Link und eine vollständige Liste der J-Link Tools (d.h. Ozon, J-Link GDB Server, J-Link Remote Server, J-Flash, J-Flash SPI, J-Scope, RTT Viewer, SWO Viewer, etc.) finden Sie hier.










Embedded Studio in neuer Version
Last not least, ist das SEGGER Embedded Studio jetzt in einer neuen Version 4.52 verfügbar. Im Update enthalten sind neue Versionen für den SEGGER Compiler v10.0.0 und für die auf LLVM v10.0.0 basierenden Clang-Tools.

Gerne gebe ich Ihnen weitere Informationen und ein Angebot. Herunterladen können Sie das Embedded Studio (Windows, macOS und Linux) hier.














Das ist nach wie vor kein Spiel

So sehr sich die Situation in Österreich inzwischen relativ entspannt hat, birgt sie doch die Gefahr in sich, dass die Menschen ob der neu gewonnenen Freiheit in Leichtsinn verfallen, und ihre Verantwortung der Gemein-schaft gegenüber vernachlässigen. Beispiele hierfür lesen wir täglich in der Presse.

Ich freue mich, dass unser Land eine kompetente und verantwortungsvolle Regierung hat, die Ihnen nicht rät, sich Desinfektionsmittel zu spritzen, um den Virus zu bekämpfen, sondern mit wahrer Leadership unser Volk aus der Krise führt.

Denken Sie immer daran:
Die Kraft des Einzelnen ist das Mantra unserer Zeit.

Bleiben Sie gesund.


Herzlichst,
Ihr
Marian A. Wosnitza


„Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert,
die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.“
(Epiktet, griechischer Philosoph)