ABC Company Conference
Unsubscribe
Banner_VXW_Text

„Das Gegenteil von Wissen ist Glauben.
Nicht Wissen ist der erste Schritt sich neues Wissen anzueignen.
Glauben ist der letzte Schritt sich neuem Wissen zu verweigern.“
(Günther ‚Gunkl‘ Paal)

Newsletter im Mai 2019:

- Eine Erfindung ist keine Innovation
- Von der Innovation zum Industrie-Standard: Segger J-Link
- Mehrere Wege führen zum Ziel
- Keine Qual bei der Tool-Wahl
- Gutes Werkzeug = Halbe Arbeit
- Fokus auf Sicherheit
Fokus auf Kosten


Liebe Kundin, Lieber Kunde,


Innovation heißt wörtlich ‚Neuerung’. Abgeleitet vom lateinischen ‚innovare’ (erneuern), wird der Begriff umgangssprachlich meist im Sinn von neuen Ideen und Erfindungen verwendet.
Innovationen existieren aber eigentlich erst dann, wenn sie in neue Produkte, Dienstleistungen und Verfahren umgesetzt werden, eine erfolgreiche Anwendung finden und den Markt durchdringen.




Eine Erfindung ist keine Innovation
Eine Erfindung ist noch lange keine Innovation. Viele Erfindungen fristen als Prototyp ein von der Außenwelt isoliertes Dasein, ohne je die Chance erhalten zu haben, ihre Nützlichkeit zu zeigen und in ein Produkt einzufließen. 

Schlimmer noch: viele ‚erfundene’ Dinge sind im Moment ihres Entstehens noch kompletter Unsinn, weil sie falsch interpretiert werden und die richtige Anwendung fehlt. 

So hat Thomas Edison sein Telefon ursprünglich für Opernübertragungen genutzt und nicht vorausgesehen, welchen Wert seine Erfindung für die gesamte Menschheit haben wird.

Es kann passieren, dass der Nutzen und Wert einer Innovation erst nach längerer Zeit entdeckt wird. Wie lange hat es gedauert, bis die Erfindung der MP3 Kompression digitaler Audiodaten durch die Fraunhofer-Gesellschaft in Erlangen die gesamte Musikindustrie umkrempelte?

Um als Innovation zu gelten, muss diese ihren Sinn gezeigt und im sozialen (Markt-) Umfeld Anerkennung gefunden haben.

Innovationen müssen nicht gleich einen globalen Impact haben wie die MP3 Komprimierung. Sie können sich auch auf bestimmte Märkte, ja sogar nur auf bestimmte Anwendungen begrenzen, diese durchdringen und sich darin zum Standard für eine Aufgabenstellung entwickeln.




Von der Innovation zum Industrie-Standard: Segger J-Link
Zweifelsohne eine Innovation für die Embedded Entwicklung, haben sich die SEGGER J-Links in 15 Jahren zur führenden Produktlinie von Debuggern entwickelt und ihre Zuverlässigkeit und einzigartige Performance in der Industrie weltweit unter Beweis gestellt.

Die J-Link Modell-Familie ist kompatibel mit allen bekannten Entwicklungs-Umgebungen und unterstützt praktisch alle aktuellen ARM, Renesas RX Mikroprozessoren, u.a.m.

Die Vielfalt der SEGGER Lösungen für die Programmierung von On-Chip Speichern oder externen Flash-Speichern für ARM und andere MCUs in einer Produktionsumgebung führt häufig zu Fragen interessierter Kunden, gibt es doch offensichtlich nicht nur einen Lösungsweg und eine Programmieranforderung.



 



Mehrere Wege führen zum Ziel
Das Produktangebot von SEGGER ist umfangreich, vor allem was Debug- und Programmierlösungen anbelangt. Wenn für Sie nicht gleich klar ist, welche Lösung die beste bzw. geeignetste ist, kann Ihnen der folgende Überblick vielleicht weiterhelfen.

Die SEGGER J-Link Familie stellt ohne Zweifel weltweit mit über 100.000 verkauften Geräten die meistgenutzte Debug-Probe in der Embedded Industrie dar. Kaum ein Entwickler, der keinen J-Link auf seiner Werkbank hat.

J-Links sind wahre Allround-Talente. Zu Ihren Stärken zählen:
  • Unerreichte Download-Geschwindigkeit

  • Umfangreiche Liste von herausragenden Eigenschaften

  • Unterstützung aller populären CPUs

  • Unterstützung aller populären Debugger und IDEs

  • Cross-Platform Support (Windows, Linux, Mac)

  • Umfangreiche Software-Ausstattung, kostenlose Updates

  • Zuverlässigkeit, Robustheit und Langlebigkeit

Ein Produkt wie der J-Link ist das Ergebnis von jahrelangen Felderfahr-ungen, der Realisierung von unzähligen Kundenwünschen und einem uner-müdlichen Ingenieursgeist, der nach dem Motto ‚There is no excuse for not being perfect’ arbeitet.

Der kostengünstige  J-Link BASE realisiert bereits Download–Geschwindig-keiten von bis zu 1 Mbytes/sec und unterstützt eine Vielzahl von MCUs, interne und externe Flash-Speicher.

Mit bis zu 3 Mbytes/sec Download-Geschwindigkeit (Modell-abhängig) und einer unbegrenzten Zahl von Breakpoints im Flash-Speicher von MCUs sind die J-Link Debug Probes zweifellos die erste Wahl, wenn es um Debuggen und Flash-Programmierung geht.

Besitzen Sie bereits das Basismodell J-Link BASE, so stehen Ihnen mit dem J-Link Upgrade BASE to PLUS viele zusätzliche Eigenschaften zur Programmierung von Flash-Speichern zur Verfügung, ermöglicht durch die enthaltenen Lizenzen für J-Flash, J-Link ARM/RDI und J-Link Unlimited Flash Breakpoints.










Keine Qual bei der Tool-Wahl
Wenn Sie noch keinen J-Link besitzen bieten die nachfolgenden J-Link Modelle, jeweils ausgestattet mit drei Software-Optionen,  Einstiegsmöglichkeiten zu unschlagbarem Preis/Leistungsverhältnis:
  • J-Link PLUS — beinhaltet den J-Link BASE JTAG Emulator mit USB Interface, und Software Lizenzen für J-Flash, J-Link ARM RDI Interface und J-Link Unlimited Flash Breakpoints. J-Link BASE und J-Link PLUS sind als J-Link BASE Compact und J-Link PLUS Compact in einer sehr kleinen Version zum Einbau in Entwicklungssysteme und Endgeräte erhältlich.

  • J-Link ULTRA+ — ausgestattet wie der J-Link PLUS, basiert der J-Link ULTRA+ auf schnellerer Hardware mit einer Download-Geschwindigkeit von bis zu 3 Mbytes/sec.

  • J-Link PRO — ebenfalls mit der schnelleren J-Link Hardware bietet der J-Link PRO neben dem USB Interface ein zusätzliches Ethernet Interface sowie die drei genannten Software Lizenzen.
  • J-Link EDU — Ohne die zusätzlichen Software-Lizenzen für private Hobby-Anwender, Studenten und Lehrinstitutionen. Technisch identisch mit dem J-Link BASE, aber für nicht kommerzielle Zwecke.
Basierend auf der J-Link Technologie, bietet SEGGER eine JTAG Debug Probe mit Trace Funktion an:
  • J-Trace PRO für Cortex-M — definiert zugleich einen neuen Standard für Trace Probes mit dem kontinuierlichen Streaming Trace über das Gigabit Ethernet Interface. J-Trace PRO unterstützt alle Cortex-M MCUs, hat 64MB Trace-Speicher und eine Download-Geschwindigkeit von 3.0 Mbyte/sec.

  • J-Trace PRO Cortex — ausgestattet wie der J-Trace PRO für Cortex-M, bietet diese Variante zusätzlich die Unterstützung für Cortex-R und Cortex-A Prozessoren.
Für eine industrielle Produktionsumgebung sind die Flasher Programmiergeräte von SEGGER die ideale Lösung. Sie sind für eine Vielzahl von CPUs lieferbar und erleichtern die Implementierung durch die Möglichkeit, eine Flash-Programmierung manuell oder ferngesteuert auszulösen.

Die Flasher von SEGGER sind für praktisch alle ARM Kerne, Renesas RX, für STM8, ST7, Renesas M16C, M32C, R8C und viele weitere MCUs verfügbar. 

Die verschiedenen Flasher Modelle von SEGGER stelle ich Ihnen in einem der nächsten Newsletter vor.

Sie haben einen „alten“ J-Link, der Ihnen in seiner Leistung nicht mehr reicht, oder der gar defekt ist? Oder Sie haben nach den vorgestellten aktuellen Modellen „Appetit“ auf mehr gekommen? Nutzen Sie das Trade-In Programm: Ihr altes Gerät ist noch bares Geld wert. Sie können es gegen ein neues Gerät Ihrer Wahl in Zahlung geben.










Gutes Werkzeug = Halbe Arbeit
War Segger noch vor 10 Jahren ein Anbieter von einzelnen, mehr oder weniger isolierten Tools, wie Debuggern und MiddleWare-Softwarebau-steinen, so hat sich das Bild inzwischen komplett gewandelt. Heute ist Segger ein Anbieter kompletter Lösungen, bestehend aus integrierten Werkzeugen und durchgängigen Software-Lösungen, die alle Bereiche und Anforderungen eines Embedded-Entwicklungsprojekts erfassen.

Aus den einzelnen, separaten Puzzle-Bausteinen der Vergangenheit ist inzwischen ein komplettes, durchgängiges Portfolio, ein „One-Stop-Shop“ für die Embedded Entwicklung geworden.

Sozusagen das „Dach“ über allen Bausteinen bildet das Segger Embedded Studio, eine leistungsfähige Entwicklungsumgebung auf der Höhe der Zeit, die im Markt zunehmend proprietäre und teurere IDEs ablöst.



Fokus auf Sicherheit
Spezielles Augenmerk legte SEGGER von Anfang an auf das Thema  Sicherheit: Werkzeuge zum Schutz der eigenen IP vor Klonen oder Diebstahl (emSecure) sind hier ebenso zu finden wie Lösungen zur Verschlüsselung von Daten (emCrypt), der Erstellung von sicheren Datenverbindungen über das Internet (emSSL) und zu eigenen Server-Applikationen (emSSH). 

Besondere Erwähnung verdient auch der Flasher Secure für eine abgesicherte Auftragsfertigung: Das Sicherheitskonzept des Flasher Secure verschafft modernen Produktionsanlagen einen nicht gekannten Schutz vor unkontrollierter Überproduktion und IP Fälschungen.

Alle Lösungen von SEGGER verfolgen die gleiche, transparente Marketing-Philosophie:
  • Alle Preise sind öffentlich und identisch in allen EU Ländern

  • Der Kunde erwirbt eine Tool-Lizenz mit einer Einmalzahlung.

  • Unterschiedliche Lizenz-Modelle ermöglichen maßgeschneiderte Lösung

  • Der Kunde erhält kostenlose technische Experten-Unterstützung.

  • Segger berechnet keine Royalties auf die vom Kunden produzierten Produkte, unabhängig in welcher Stückzahl diese produziert werden.

  • Der Kunde hat volle Kostentransparenz und -Kontrolle über die Tools für sein Projekt - und das vom ersten Tag an.
Gleiches gilt für das Echtzeit-Betriebssystem embOS, das sich seinen Platz im Markt durch herausragende Eigenschaften, wie hohe Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und geringen Speicherbedarf, erobert hat – und das, obwohl es genug kostenlose Alternativen gibt. Aber das ist wieder ein anderes Thema...





Fokus auf Kosten

Kostenkontrolle und professionelle technische Unterstützung über die gesamte Projektlaufzeit sind Werte, die sich dem Entwickler oft erst im Laufe seines Projektes in ganzer Tragweite erschließen.

Wenn jeder sich über alle Risiken von Anfang an im Klaren wäre, gäbe es weniger Fehlentscheidungen bei der Toolauswahl, gäbe es weniger Projektverzögerungen und in den Sand gesetzte Projekte – vom Schaden für das eigene Unternehmen noch gar nicht zu reden.

Wenn jeder Projektverantwortliche die Bedeutung, den Wert seines Projektes für das Unternehmen von Anfang an auf die Waagschale legen würde, käme es weniger zu Entscheidungen für Werkzeuge, die kurzsichtig mit Null-Kosten locken, aber nicht zu Ende gedacht sind.

Wie sagt der Volksmund? „Was nichts kostet, ist nichts wert.“ So schlimm muss es ja nicht gerade kommen – aber es ist schon etwas dran.



Herzlichst,  Ihr
Marian A. Wosnitza



„Es gehört oft mehr Mut dazu,
seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.“
(Friedrich Hebbel, deutscher Dichter)