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„Der Vorteil der Klugheit besteht darin,
dass man sich dumm stellen kann.
(Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller)

Newsletter im September 2018:

- Website Update
- Percepio TRACEALYZER Update v4.2
- Viel mehr als nur ein Debugging Tool
- Inspizieren Sie die Black Boxes!
- Razorcat TESSY 4.1 mit Fault Injection


Liebe Kundin, Lieber Kunde,

Die vielen Abwesenheitsnotizen der letzten Wochen zeigten mir deutlich, in welcher Jahreszeit wir uns befanden: in der Urlaubszeit. Viele Betriebe arbeiteten auf „Sparflamme“, manche waren sogar komplett geschlossen: Betriebsferien.

Ein paar Tage Auszeit haben Sie sicher auch genossen – aber es ist wie immer: der Urlaub war einfach viel zu kurz. Jeder Mensch braucht eine Auszeit von seiner Arbeit, die auch ich diesen Sommer genießen konnte. Das Wetter hat ja ordentlich mitgespielt!





Website Update
In den letzten Wochen ist aber viel Spannendes passiert – und wir haben uns auf einen umtriebigen Herbst vorbereitet: ein äußeres Zeichen dafür sehen Sie auf unserer stark überarbeiteten Webseite, was Sie als häufiger Besucher sicher längst bemerkt haben.

In unserer Internet-Präsenz steckt viel Neues drin, nicht nur im Aufbau und in der Übersichtlichkeit.

Mit einem Blick auf www.carnica-technology.com werden Sie feststellen, dass es uns darauf ankam, dass Sie schnell einen Überblick über die angebotenen Lösungen und Leistungen erhalten, dass Sie schnell mit wenigen Klicks und ohne große Suche an die richtigen Informationen gelangen. Unser Internet-Auftritt ist jetzt fokussierter, gestraffter und zielorientierter.

Ich bin zuversichtlich, dass sich Ihnen der Nutzen schnell erschließen wird.



 



Percepio TRACEALYZER Update v4.2
In Kürze wird das neue Release v4.2 des Tracealyzer von Percepio erscheinen. Zieldatum für die Veröffentlichung ist der 05. September 2018.

Neben einer Reihe von Bugfixes und Verbesserungen, wird das Release v4.2 die
  • Linux-Host-Unterstützung,
     
  • Unterstützung für Synopsys EV6x-Prozessoren mit OpenVX,

  • Open / SafeRTOS-Unterstützung und

  • Unterstützung für ST-Link enthalten.
Hier noch die Pläne für die weiteren Tracealyzer 4-Versionen:
  • RTOS-32 ist für Ende September geplant

  • VxWorks ist für Ende Oktober geplant, allerdings noch ohne Streaming in dieser Version

  • ThreadX ist für Dezember / Januar geplant und wird Streaming enthalten. Dies ist ein wichtiges Upgrade für die ThreadX-Unterstützung

  • Linux wird als großes Upgrade vor Embedded World erscheinen.
Das neue aktualisierte Tracealyzer-Datenblatt finden Sie hier.
Es gibt Ihnen einen komprimierten Überblick über den Nutzens dieses einzigartigen ToolsUnverbindlich testen können Sie den Tracealyzer hier.








Viel mehr als nur ein Debugging Tool
Wenn Entwickler sich an einem zähen Debugging-Problem festgefahren haben, nutzen sie den Tracealyzer oft, um Einblicke in ihr System zu erhalten, und um damit das Problem lösen zu können.

Dies hat dazu geführt, dass der Tracealyzer den Ruf erlangt hat, ein großartiges Debugging-Tool zu sein. Tracealyzer ist jedoch viel mehr als nur ein Debugging-Tool.

Entwickler sollten den Tracealyzer bereits gleich zu anfangs einsetzen, wenn sie ihr Software-Projekt einrichten und mit der Entwicklung ihrer Anwendung beginnen. Der Grund für die frühzeitige Verwendung ist einfach: Der Tracealyzer hilft Entwicklern, Bugs und Performance-Probleme bereits in dem Moment zu erkennen, in dem sie auftreten.

Die meisten Entwickler warten allerdings, bis sie ein Problem beim Starten des Tracing haben. Wenn Sie Ihre Anwendung jedoch regelmäßig in der gesamten Entwicklung tracen, werden Sie bei der Implementierung sofort merkwürdiges Verhalten oder Fehler bemerken. Das Ergebnis ist weniger Zeitaufwand für das Debugging, was schnell mit weniger Entwicklungszeit und niedrigeren Kosten korreliert.




Inspizieren Sie die Black Boxes!
Als nächstes kann Tracealyzer verwendet werden, um Embedded Plattform-Framework-Code oder Software-Stacks zu tracen, die sich als Blackboxes im Anwendungscode verhalten.

Viele Entwickler beginnen damit, Embedded Plattformen oder Software-Stacks zu verwenden, die von Drittanbietern entwickelt wurden und zehn bis hunderttausende Zeilen Code umfassen können.

Es gibt keine schnelle und effiziente Methode, um zu verstehen, wie der gesamte Code ausgeführt wird und interagiert, ohne ein Tool wie den Tracealyzer einzusetzen.

Mit Tracealyzer kann ein Entwickler sehen und verstehen, was dieser Blackbox-Code macht. Er kann ihn dann in seinem Design und seiner Implementierung richtig berücksichtigen.

Ein gutes Beispiel, wie Tracealyzer verwendet werden kann, um Black-Box-Software zu verstehen, wurde kürzlich von Jacob Beningo in „Ein Blick in Amazon FreeRTOS“ und „Ein Blick in Amazon FreeRTOS: Kommunikation und Speicher“ veröffentlicht.

In diesen Artikeln untersucht der Autor den Amazon FreeRTOS-Democode, der wenig bis keine Dokumentation enthält, mit Tracealyzer. Er will untersuchen und verstehen, wie der Basis-Code ausgeführt wird und funktioniert.

Einfache Informationen, beispielsweise, wie viele Tasks in der Anwendung sind, werden zusammen mit schwieriger zu findenden Informationen wie malloc und free im Durchschnitt mehr als 350 Mal pro Sekunde aufgerufen.

Ohne Tracealyzer müssten Sie entweder den gesamten Quellcode untersuchen - was ein zeitraubendes Unterfangen in einer Anwendung mit ~ 418 kBytes ist - oder die Daumen drücken und auf das Beste hoffen.

Schließlich kann man mit Tracealyzer einen Software-Stack zurück-entwickeln (reverse engineer). Es kann vorkommen, dass ein Teil der Software Open Source ist, nicht mehr unterstützt wird oder größere Qualitätsprobleme aufweist. Der einzige Weg, um hier wirklich voranzukommen, besteht darin, von vorne anzufangen.

Wenn das Verhalten der Software zumindest einigermaßen ok ist, könnte ein Entwickler den Stack tracen und dies als Basis verwenden, um ihn mit der robusteren Software zu vergleichen, die entwickelt wurde, um ihn zu ersetzen.

Wie Sie bisher gesehen haben, ist der Tracealyzer viel mehr als nur ein Debugging-Tool. Er kann während des gesamten Entwicklungsprozesses eingesetzt werden, um Entwicklern zu helfen, ihre Anwendung zu überwachen, zu verstehen und zu verbessern.

Er kann auch verwendet werden, um existierende Software auf eine effiziente Art und Weise zu verstehen, ohne tief in den Quellcode eindringen zu müssen. 




Razorcat TESSY v4.1 mit Fault Injection
Razorcat stellt das neueste Release v4.1 ihres Unit- und Integrations-Testwerkzeugs für Embedded Software vor. TESSY 4.1 bietet nun unter anderem neue leistungsstarke Funktionen wie die Fehlerinjektion und Test Script Perspektive sowie einen vollkommen neu implementierten Klassifizierungsbaum-Editor (CTE).

Fault Injection ist eine bewährte Methode, um insbesondere die Software von sicherheitskritischen Anwendungen dokumentierten Tests zu unterziehen. Für eine nachweisliche 100%ige Anweisungsüberdeckung lassen sich jetzt in TESSY 4.1 mit Hilfe der „Fault Injection“-Funktion Fehlersituationen vollkommen ohne Quellcode-Änderung automatisiert testen.

Fault Injections werden direkt im Kontrollflussgraphen der Funktion an den nicht erreichten Programmzweigen definiert. Bei Regressionstests werden die Fault Injections auch nach Code-Änderungen automatisch an der richtigen Stelle im Code platziert.

Die neue Skript Perspektive in TESSY 4.1 erlaubt die textuelle Bearbeitung von Tests in einer dedizierten Test-Skriptsprache. Alle Testdaten können vom Skriptformat in das TESSY-interne Format und umgekehrt konvertiert werden. Das ASCII-Format kann auch neben dem bisherigen TMB-Dateiformat als ergänzendes Backup verwendet werden, womit eine Versionspflege und Zusammenführung von Tests in einem Versions-kontrollsystem vereinfacht wird.

Dies ermöglicht die einfache Versionierung von Tests und den Vergleich beliebiger Versionen. Der Skript-Editor bietet Syntaxhervorhebung, automatische Vervollständigung, Formatierung, Validierung und eine Gliederungsansicht.

Für mehr Effizienz sorgt TESSY 4.1 auch durch eine neue Implementierung des bekannten Klassifizierungsbaum-Editors (CTE). Der neue CTE ist ein vollwertiger Eclipse-basierter Editor, der in TESSY integriert ist. Er verbessert das Design von Testfällen und die Zuordnung von Testdaten zu Baumknoten. Alte CTE-Bäume werden automatisch aktualisiert und in das neue CTEX-Dateiformat konvertiert. Neue Funktionen, wie die Abhängigkeit verschiedener Klassen untereinander, wurden ebenfalls ergänzt.

TESSY ist das leistungsstarke und zertifizierte Unit- und Integrations-Testwerkzeug für C/C++ Embedded Software von Razorcat. TESSY unterstützt die gängigsten Mikrocontroller, Compiler und Debugger und ist qualifiziert für sicherheitsrelevante Software-Entwicklung gemäß den Normen IEC 61508 und ISO 26262.

Weiterführende Informationen und Downloads zu TESSY 4.1 stehen Ihnen zur Verfügung.




Lassen Sie sich diese Möglichkeiten beim Erreichen Ihrer Entwicklungsziele nicht entgehen, denn: Neue Entwicklungen und Technologien kann man nicht aufschieben – aber verpassen!

Herzlichst,  Ihr
Marian A. Wosnitza


„Wer eine Schlacht gewinnen will, muss denken,
dass er der Sieger ist. Man kann eine Schlacht
auch verlieren, wenn man denkt, man ist der Sieger.
Aber man kann nie und nimmer gewinnen,
wenn man sich für einen Verlierer hält.“
(Roman Polanski, poln. Filmregisseur u. Schauspieler)