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„Eine Krise kann ein produktiver Zustand sein.
Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“
(Max Frisch, Schweizer Schriftsteller),

Unsere Themen:

- Ohne Analyse und Test geht es nicht
- Was kein Compiler kann
- Neue Dimension der Nutzerfreundlichkeit
- Präzise Zeitsynchronisation nach IEEE1588
- Ein Programmierer für alles
- Educational Content ONLY: Free Webinar


Liebe Kundin, Lieber Kunde,

Mit den steigenden Anforderungen an Embedded Software hat sich auch das, was wir unter Code Qualität verstehen, verändert und weiterentwickelt.

Zuverlässige und sichere (safe im Gegensatz zu secure, wofür die deutsche Sprache leider keine Unterscheidung hat) Codierungspraktiken sind inzwischen in allen Bereichen der Industrie, wo Softwarefehlfunktionen kritische und lebensbedrohende Auswirkungen haben können, eingeführt.

Zugleich ist auch in einem wesentlich breiteren Anwendungsfeld klargeworden, dass nur eine abgesicherte Codierung (secure im Gegensatz zu safe) Schutz vor Hackerangriffen, Missbrauch und Diebstahl von IP schützen kann.

Zur Absicherung von außen bietet SEGGER für die Entwicklung von Applikationen, die entsprechende (secure) Anforderungen erfüllen müssen, leistungsfähige Tools für die Absicherung und Verschlüsselung von Internet-Verbindungen an.


Ohne Analyse und Test geht es nicht

Trotz aller Vorkehrungen zur Absicherung der Software von außen, ist es aber nach wie vor leicht, unbeabsichtigt und versehentlich bei der Programmierung Fehler in der Software zu hinterlassen, die diese unter bestimmten Bedingungen funktional unsicher und angreifbar machen können. Die Herausforderung besteht also zunächst einmal darin, die Software als Ganzes korrekt und fehlerfrei zu codieren.

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Um die Softwarequalität auf das höchste Niveau zu bringen ist ein drei-stufiger Prozess notwendig, der sowohl die statische als auch dynamische Code Analyse und ebenso den Unit- und Integrationstest beinhaltet.

Der Einsatz von automat-ischen Testwerkzeugen zum Unit- und Integrationstest ist heutzutage essentieller Be-standteil einer Softwareent-wicklung, die sich höchste Anforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit gesetzt hat. Wir bieten mit TESSY von Razorcat eines der leistungsfähigsten Werkzeuge für diese Aufgabe.

TESSY ist qualifiziert für die sicherheitsrelevante Software-Entwicklung gemäß den Normen IEC 61508 und ISO 26262. TESSY ist ein Unit- und Integrationstest-Werkzeug für C/C++ Embedded Software mit Unterstützung für alle gängigen Mikrocontroller, Compilerumgebungen und Zielplattformen.

Für die Analyse des Verhaltens einer Embedded Applikation zur Laufzeit (dynamische R/T Analyse) bietet der Tracealyzer von Percepio ungeahnte Möglichkeiten mit Einsichten (visuelle Analyse aus verschiedenen Perspektiven) des versteckten Innenlebens der Software.

Fehlt uns nur noch die statische Code Analyse – eigentlich der erste Schritt von unserem dreistufigen Prozess, wenn es darum geht, fehlerfreien Code zu schreiben.

Ich freue mich, Ihnen heute unseren neuen Partner GIMPEL SOFTWARE vorzustellen, ein US-Unternehmen, das seit mehreren Jahrzehnten mit dem Tool PC-lint den de-facto Industrie-Standard in der statischen Code-Analyse bietet.


Was kein Compiler kann

Compiler sind bestens geeignet um Syntax-Fehler zu finden und Warnungen zu erzeugen. Wo der Compiler allerdings aufhört, da beginnt PC-lint: Das Tool überprüft den C/C++ Quellcode viel genauer als es ein Compiler kann.

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PC-lint führt eine eingehende Analyse Ihres Codes nach Fehlern, Glitches, Inkonsis-tenzen und nicht portierbaren Konstrukten durch und hilft Ihnen Fehler viel schneller als mit traditionellen Debugging-Methoden zu finden.

PC-lint hat zahlreiche Eigen-schaften, die ein Compiler nicht bietet: Genauigkeits-Tracking, Initialisierungschecks, Value Tracking, Strong Type Checking und Macro Analyse. PC-lint überschaut die gesamte Applikation, die aus mehreren C und/oder C++ Modulen be-stehen kann, um Fehler, Inkonsistenzen und Redund-anzen auch zwischen mehreren Modulen zu finden. Das kann kein Compiler!

PC-lint findet Fehler, die in den ersten Tests nicht zu Tage treten, die u.U. erst später unter bestimmten Bedingungen sicht-bar werden. So kann es vorkommen, dass Fehler für Monate oder sogar Jahre „schlafen“, und ihre endgültige Auslöschung Zeit- und Kostenintensiv werden kann.

Es lohnt sich Probleme offenzulegen, solange der Code noch frisch im Kopf des Entwicklers ist, und solange der ursprüngliche Programmierer noch in dem Unternehmen beschäftigt ist, das für die Software verantwortlich ist.

Ein Zitat eines Kunden möchte ich Ihnen weitergeben: Er sagte, PC-lint ist „das Samurai-Schwert der Embedded Entwicklungs-Werkzeuge“.

PC-lint kostet bei uns € 349,--, netto. Eine Investition, die sich – nach vielen Entwickleraussagen – bereits in einer Woche wieder einspielt.

Lesen Sie mehr über die statische C/C++ Code Analyse mit PC-lint. Ein Angebot zum Erwerb einer Lizenz schicke ich Ihnen auch gerne zu.

Von den Kollegen von SEGGER Microcontroller sprudelte über die Sommer-Wochen ein neues, innovatives Produkt nach dem anderen herein. Zwei möchte ich Ihnen vorstellen, die besonders interessant sind.


Neue Dimension der Nutzerfreundlichkeit

SEGGER Microcontroller stellte Anfang August die neue IP-over-USB Technologie vor. Hiermt lassen sich USB-Geräte ganz einfach mit dem Webbrowser von jedem Rechner aus bedienen, egal ob Windows, Linux oder Mac.

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Über den eingebauten Webserver des USB-Gerätes können Status-information in Echtzeit dargestellt, sowie die vollständige Konfiguration durchgeführt werden.

Mit der neuen IP-over-USB Tech-nology muss kein Treiber mehr installiert werden, hier ist reines Plug-and-Play am Werk. Einfach mit dem Gerät verbinden und im Webbrowser ‚http://usb.local’ ein-geben, das war’s.

Hiermit lässt sich die Flexibilität des Web Interface für Einrichtung und Konfiguration des Gerätes genauso einsetzen, wie für den Datenaustausch. Benutzerhand-bücher, Tutorials und andere Hilfen kann das Gerät einfach selber über das Webinterface zur Verfügung stellen.

Zusätzlich zum Webbrowser, kann auch jeder andere gewünschte IP Service verwendet werden, wie zum Beispiel FTP, Telnet oder proprietäre UDP oder TCP Kommunikation. Mit der Unterstützung für IPv4 und IPv6 ist IP-over-USB bestens für die Zukunft gerüstet. Auch der Zugriff auf mehrere Geräte am gleichen Rechner wird unterstützt. Zur Unterscheidung wird lediglich die Seriennummer in der URL mit angegeben.

Diese Technologie kann nahezu jedes USB-Gerät verbessern. Beispielsweise Bluetooth-Kopfhörer: Die Anzeige des Akku-Ladestands, das Setzen von Equalizer-Parametern oder die Begrenzung der Lautstärke, dazu die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung vereinfachen den Umgang mit dem Gerät. Weitere Beispiele sind Drucker, Geräte zur unterbrechungsfreien Stromversorgung, Solar-Inverter und Ladegeräte: Es gibt immer die Anforderung Statusinformationen anzuzeigen und Einstellungen am Gerät vorzunehmen.

USB-Geräte erfahren eine neue Dimension der Nutzerfreundlichkeit!

Wir teilen die Ansicht von Rolf Segger, wonach jedes ‚State-of-the-Art’ USB-Gerät mit IP-over-USB ausgestattet werden sollte: In Kombination mit dem eingebauten Web Server kann das Gerät an jedem PC, ob Windows, Linux oder Mac, einfach durch Eingabe des Gerätenamens in den Webbrowser erreicht werden. Der Anwender kann dieses USB-Gerät einfacher als je zuvor einsetzen. Weder Installationsprogramm, noch Treiber, noch Spezialwissen. It simply works!

Zum Testen steht ein Trial-Paket für SEGGERs emPower Board als Download zur Verfügung.

Für weitere Informationen zu SEGGERs IP-over-USB Technologie lesen Sie hier.


Präzise Zeitsynchronisation nach IEEE1588

Vor wenigen Tagen stellte SEGGER das neue PTP Softwaremodul für embOS/IP vor. Das PTP-Modul implementiert das weltweit anerkannte Precision Time Protocol nach IEEE1588v2 oder IEEE1588-2008 zur Zeitsynchronisation via Ethernet.

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Synchronisation wird in allen Anwendungen benötigt, in denen Aktoren, Daten-quellen oder Sensoren zeitlich aufeinander abge-stimmt werden müssen.

Beispiele hierfür finden sich in der Bildverarbeitung, Audio und anderen Medienanwendungen, sowie zunehmend in der industriellen Automation.

Das Precision Time Protocol kann mit oder ohne Hardwareunterstützung verwendet werden. Das Protokoll selbst ist schon als reine Softwarelösung in der Lage, Timer mit einer Präzision von weniger als einer Millisekunde zu synchronisieren. PTP Hardwareunterstützung für das Netzwerkinterface kann die Genauigkeit auf ca. 100ns zwischen Slave (Ordinary Clock) und Referenz (Grandmaster Clock) steigern.

SEGGER hat das PTP-Modul von Grund auf neu geschrieben, um die hohen Anforderungen von Embedded Systemen mit minimalstem Speicherbedarf und deterministischer Zeitmessung zu erfüllen. Unterstützung für PTP auf Hardware-Ebene ist nicht zwingend erforderlich, jedoch kann das PTP-Modul vorhandene Hardwareunterstützung vollständig ausnutzen, um die Präzision deutlich zu erhöhen. Die notwendigen Treiber werden ebenfalls angeboten.

Mehr zu PTP Precision Time Protocol finden Sie hier.


Ein Programmierer für alles

Weniger eine Innovation als eine längst überfällige, neue Möglichkeit ist die Flash-Programmierung für Renesas RL78 Mikrocontroller. Mit der Unterstützung dieses 16-bit Controllers schließt sich quasi der Kreis zum ersten von SEGGER unterstützen 16-bit Controller vor 25 Jahren, dem 78k0.

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Produktions- und Service-Teams, die mit RL-78-basier-enden Geräten umgehen, können nun hierfür die schnellen Flash Pro-grammierer von SEGGER nutzen. Sowohl der Flasher PRO als auch der Flasher Portable PLUS unterstützen ab sofort den RL78 ohne zusätzliche Lizenz-Anforderungen.

Mit dieser Erweiter-ung der Möglichkeiten kommt SEGGER seinem Ziel näher, mit einem einzigen Produktions-Programmierer praktisch jeden Bedarf abzudecken.

Es tut sich eine ganze Menge bei SEGGER. Man möchte fast meinen, die Kollegen haben keine Sommerferien gehabt. Bei SEGGER hat man die letzten Wochen jedenfalls intensiv genutzt. Was ich Ihnen heute vorgestellt habe, ist nur die Auswahl. Mehr finden Sie auf www.SEGGER.com.


Educational Content ONLY: Free Webinar

Jacob Beningo ist Ihnen inzwischen ein Begriff aus verschiedenen Webinaren, zu denen ich Ihnen die Teilnahme anbot. Jacob ist ein anerkannter Embedded Experte, der mit der Embedded Community bestens vernetzt ist.

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Auf YouTube sind bereits mehrere Videos von ihm zu finden, einschließlich der bisherigen Webinare.

Am 27. September findet ein neues Webinar mit Jacob Beningo statt.

Das Thema ist

“Verifying RTOS Applications using Deep Insight Analysis”

Das Webinar hat ausschließlich pädago-gischen Zweck – es ist keine Vertriebspräsentation. Das nehmen Sie von diesem Webinar mit:

  • How to select a Real-Time Operating System and toolchain
  • Methods to quickly and efficiently setup an RTOS environment
  • Techniques for successfully creating and scheduling tasks
  • How to synchronize tasks using mutexes, semaphores and message queues
  • RTOS Application Debugging Techniques
  • OS aware debugging
  • Perform run-time analysis
  • Verifying RTOS applications using deep insight analysis
  • Best practices for using an RTOS in an embedded system
  • Recommendations for going further

Die Teilnahme ist für Sie – wie immer – kostenlos.
Es gibt zwei Time-Slots, zu denen Sie sich hier anmelden können.

Mittwoch, 27.September 2017
Slot 1: 11:00  - 12:00 CEST
Slot 2: 19:00  - 20:00 CEST

==> Schreiben Sie sich gleich ein!


Für Ihren Neustart nach dem Urlaub wünsche ich Ihnen den Blick und die Zeit für die wesentlichen Dinge – sei es privat wie geschäftlich.

Vergessen Sie aber nicht den Satz von Stefan Zweig: Auch die Pause gehört zum Rhythmus!

Die Grenzen des Möglichen lassen sich nur dadurch bestimmen, dass man sich ein wenig über sie hinaus ins Unmögliche wagt. Auch dafür werden wir bezahlt.

Herzlichst, Ihr
Marian A. Wosnitza

„Die Praxis sollte das Ergebnis des Nachdenkens sein,
nicht umgekehrt.“
(Hermann Hesse, deutscher Dichter)


(*) Automatische Übersetzungen können den Sinn des ursprünglichen Satzes verändern. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit.
Anmerkung zum neuen Telekommunikationsgesetz (seit 1.03.2006):
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