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„Der Nachteil der Intelligenz besteht darin,
dass man gezwungen ist, ununterbrochen dazuzulernen.“
(George Bernhard Shaw (1856-1950),
irischer Schriftsteller)

Unsere Themen:

- Never touch a running system
- Smart Move für smarte Entwickler
- Smarte Weiterentwicklung: Flasher Portable PLUS
- Überwältigende Webinar-Teilnahme
- Mastering RTOS Debugging Techniques


Liebe Kundin, Lieber Kunde,

Hat man in seinem Projekt ein gut eingespieltes Team von Entwicklern, Tools und Routinen, ist man gut beraten, nichts mehr daran zu ändern, will man nicht riskieren, den Projekt-Fahrplan durch unvorhergesehene kleine oder größere Probleme in Gefahr zu bringen.


Never touch a running System

... ist des Entwicklers Weisheit – und das zurecht. Es verlangt aber Disziplin und Konsequenz der Neugier zu widerstehen, vielleicht doch einmal etwas Neues auszuprobieren, wenn auch nur zum Test.

Die Kehrseite dieser Vorgehensweise, bei der man sich bildlich Scheuklappen aufsetzt, ist, dass man eventuell etwas verpasst, was einem tatsächlich hätte sehr helfen können.

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Und das nicht nur im laufenden, gesamten Projekt, sondern vor allem auf der Budget-Seite, wo es immer noch ungeahnte Möglich-keiten gibt, viel Geld zu sparen.

Wenn dies auch noch völlig ohne Risiko für das laufende Projekt möglich ist, wäre man doch eigentlich schlecht beraten, wenn man diese Möglichkeiten außer Acht lassen und ignorieren würde?

Ich habe in den vergangenen acht Jahren viel Zeit und Arbeit investiert, um Sie vom IAR Compiler zu überzeugen. Dazu stehe ich auch nach wie vor, denn der IAR Compiler ist ein exzellenter Compiler, der auf Augenhöhe mit dem KEIL Compiler spielt.

Der GNU C/C++ Compiler, von IAR Fans vor 10 Jahren noch belächelt, hat in den letzten Jahren enorm aufgeholt, und zwar in jeder Beziehung von der Kompaktheit bis zur Performance des Codes. In seiner Gesamtqualität ist der Unterschied zu IAR und KEIL immer noch messbar, aber die Differenz ist deutlich kleiner geworden. Das ist in Benchmarks leicht nachzuweisen. Damit stellt sich die Frage, ob die hohen Ausgaben für einen IAR oder KEIL Compiler zu rechtfertigen sind.

Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass viele – auch anspruchsvolle – Projekte heute ohne einen proprietären (und teueren) Compiler auskommen, sondern einfach mit dem GCC gearbeitet wird.

Somit eröffnet der GCC für den anspruchsvollen, professionellen Markt neue und vor allem budget-schonende Möglichkeiten.

Wer allerdings bereits einen IAR oder KEIL Compiler besitzt, möchte diesen natürlich weiter nutzen – er hat ja schließlich viel Geld gekostet, und das unabhängig davon, ob einem die Benutzeroberfläche der IDE nun gefällt oder nicht.

Müssen die Tool-Kapazitäten durch neue größere Projekte, durch neue Mitarbeiter und den Ausbau der Entwicklungsabteilung erweitert werden, stellt sich die Frage, ob man den eingeschlagenen Weg weitergehen sollte.

Ist es notwendig, weiterhin in kostspielige Tool-Ressourcen der gleichen vorhandenen Art zu investieren, oder gibt es einen anderen, smarteren Weg, ohne Risiko Gleiches zu erreichen, das Vorhandene zu nutzen und dabei mehrfach zu gewinnen?


Smart Move für smarte Entwickler

Wie wäre es, wenn Sie Ihren leistungsfähigen Motor einfach in ein neues Auto einbauen? Beim Alten haben Ihnen vielleicht die Sitze, das Armaturenbrett, die Straßenlage und anderes nicht mehr zugesagt. Aber der Motor war immer noch erste Sahne!

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Wenn Sie einen IAR oder KEIL Compiler besitzen, können Sie genau das mit dem Embedded Studio von SEGGER machen.

Kompilieren Sie einfach weiter mit Ihrem vorhandenen Compiler, arbeiten aber auf der zeitgemäßen und kom-fortablen Visual Studio-artigen Benutzerober-fläche des SEGGER Embedded Studios.

Öffnen Sie einfach Ihr IAR oder KEIL Projekt mit dem Project Importer des Embedded Studios.

Der Project Importer erlaubt es Ihnen die Projekt Quellcode-Files, die Projekt-Struktur, Include Directories und Preprocessor Definitionen zu importieren.

Hierbei können Sie wählen, ob Sie die

  • Externe Toolchain (IAR oder KEIL) nutzen möchten, und Konfiguration und Build Ihres Projekts für diese erzeugen möchten, oder die

  • Interne Toolchain des Embedded Studios nutzen möchten, also Konfiguration und Build für den vorhanden GCC oder LLVM Compiler erzeugen möchten, oder

  • Beides parallel erzeugen wollen.

Drei Möglichkeiten, wobei sich für eine Migration des Projektes auf das Embedded Studio sowohl ein Build für die externe als auch für die interne Toolchain empfiehlt.

So einfach ist der Umstieg: Wählen Sie die externe Toolchain (IAR oder KEIL) (click), importieren Sie diese in das Embedded Studio (click), und erzeugen Sie den Build für die externe Toolchain (click). Der Output ist gleich dem Kompilat mit Ihrer vorherigen IDE.

Einfacher und „more straight forward“ geht es nicht. Sie haben einfach per Click unter der Haube einen anderen Motor genutzt!

Schauen Sie sich das an einem konkreten Beispiel in diesem kurzen Video an.

Nicht verschweigen darf ich natürlich, dass beim Import von IAR- oder KEIL-Projekten für die interne Toolchain (GCC oder LLVM) geringfügige Code-Änderungen notwendig sind – das Wort „geringfügig“ entspricht aber dem tatsächlichen, minimalen Aufwand.

Der Clou bei der ganzen Sache ist die Nutzung Ihres IAR oder KEIL Compilers via mehrerer Arbeitsplätze mit dem Embedded Studio in einem Entwicklerteam. Damit nutzen Sie weiterhin Ihren proprietären Compiler, haben aber für Ihre neuen, erweiterten Entwickler-Kapazitäten nur eine neue IDE, sprich das Embedded Studio zugekauft – und dabei eine ganze Menge Geld gespart. Smart Move, oder?

Überzeugen Sie sich doch am besten selbst von der Flexibilität und Leistung des Embedded Studios. Der Test kostet Sie nichts und verpflichtet Sie zu nichts. Hier ist der Download.


Smarte Weiterentwicklung: Flasher Portable PLUS

Eine smarte Weiterentwicklung haben die Techniker von SEGGER realisiert: Für die Programmierung im Feld mit Servicemitarbeitern hat der Flasher Portable von SEGGER sich seinen Markt bereits erobert.

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Der neue Flasher Portable PLUS – er ersetzt den bis-herigen Flasher Portable - bietet mit seinem Farb-display nützliche Auskunft über den Programmier-vorgang.

Das kompakte Gerät ist mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet, der es erlaubt, den Flasher Portable PLUS für mehr als 10 Stunden reine Programmierzeit ohne Spann-ungsversorgung zu betrei-ben.

Das kleine Gerät reduziert die nötige Ausrüstung für die Firmware-Programmierung im Feld auf ein Minimum.

Gerade bei Anlagen oder Maschinen, die keine Over-the-Air-Updates erlauben und schwer erreichbar sind, spielt dieses handliche Werkzeug mit seiner einfachen Benutz-eroberfläche seine Stärken aus.

Der interne Speicher des Flasher Portable PLUS bietet Platz für bis zu 8 Firmware Images und Programmierkonfigurationen. Das können auch verschiedene Varianten einer Firmware sein. Für den Servicemitarbeiter bedeutet das, dass er für verschiedene von ihm betreute Anlagen nur einen Flasher Portable PLUS benötigt.

Die Anzahl der Programmiervorgänge kann auf Wunsch mit dem Feature Authorized Flashing begrenzt werden.

Das Benutzerinterface besteht aus jeweils einer Select- (Auswahl-) und Pro-grammiertaste und Feedback über das Farb-Display.

Genauso wie die anderen Produkte der Flasher Produktfamilie, nutzt der Flasher Portable PLUS die bekannt schnellen Flashprogrammier-Algorithmen der J-Link Familie.


Überwältigende Webinar-Teilnahme

Im Februar Newsletter bot ich Ihnen die Teilnahme am Webinar „RTOS Fundamentals“ mit Jacob Beningo an. Darin wurde u.a. gezeigt, wie der Entwickler Trace Aufgaben mit dem TRACEALYZER von Percepio ausführt.

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Wir hatten mit der Registrierung von viel-leicht ein paar hundert Teilnehmern gerechnet.

Sehr überrascht hat uns dann doch die Teil-nehmerzahl von über 2.300 Entwicklern (Europa-weit) – damit hatten wir nicht ge-rechnet!

Dieser Erfolg ist für uns Grund genug, die Thematik fortzusetzen:

Am 11.Mai 2017 können Sie wieder kostenlos vom Expertenwissen von Jacob Beningo profitieren.

Das neue Webinar von Beningo Engineering und ARM über „Advanced RTOS Debug“ Techniken findet um 11 Uhr CET statt.

Das sind die Themen des Webinars (Original-Einladungs-Text):


Mastering RTOS Debugging Techniques

Using an RTOS has almost become a necessity when developing a real-time embedded system. The problem is that many developers are just starting to use an RTOS and are not familiar with the methodologies and techniques necessary to quickly and efficiently debug their RTOS based application code.

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In this webinar, attendees will become familiar with the latest and greatest techniques and tools necessary to debug their code.

Important concepts such as properly sizing thread stacks, using event viewers and discovering issues such as priority inversions, deadlock and thread starvation will be examined.

The webinar will provide hands-on demonstra-tions using the NXP's K64 Freedom Board which uses as ARM Cortex-M4 processor with the Keil MDK toolchain, RTX5 RTOS and Percepio’s TRACEALYZER.

Topics Covered in this Webinar Include

  • Performing a worst-case stack analysis during run-time
  • Setting up an event recorder and monitoring system events
  • Understanding Data Watchpoint and Trace (DWT)
  • Methods for enabling system trace (RTT, TCP/IP, USB)
  • Exploring ITM and ETM capabilities
  • Example techniques for detecting stack overflow, priority inversion and other common RTOS issues.
  • Best practices for using an RTOS in an embedded system
  • Tracing program execution using TRACEALYZER
  • Recommendations for going further

Hier können Sie sich zur Teilnahme registrieren.


Seit 2006 publiziere ich diesen Newsletter 10-mal im Jahr in deutscher Sprache, jeweils zum ersten Arbeitstag jeden Monats. Fast 3.000 Abonnenten lesen ihn regelmäßig - allein in Österreich. Über 5.000 Leser sind es in allen Ländern unseres Vertriebsgebietes.

Für Ihr Interesse und Ihre Treue als Leser möchte ich Ihnen an dieser Stelle herzlich danken.

Nicht deutschsprachige Leser sollten den Newsletter mit dem Google-Übersetzer automatisch in ihre Landessprache übersetzen können. Von einer wirklich sinnerhaltenden, automatischen Übersetzung sind wir aber noch ein gutes Stück weit entfernt: Die Ergebnisse lesen sich manchmal etwas unverständlich, teilweise sogar sinnentstellend oder spaßig. Aber auch Google wird das eines Tages in den Griff bekommen.

Herzlichst, Ihr
Marian A. Wosnitza

„Wenn mir eine Sache missfällt,
lasse ich sie liegen, oder mache sie besser.“
(Johann Wolfgang von Goethe)


(*) Automatische Übersetzungen können den Sinn des ursprünglichen Satzes verändern. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit.
Anmerkung zum neuen Telekommunikationsgesetz (seit 1.03.2006):
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