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„Pünktlichkeit ist die Kunst einzuschätzen,
um welche Zeit sich der andere verspäten wird.“
(unbekannt)

Unsere Themen:

- Endlich: SEGGER Embedded Studio
- Ganz klar die No.1
- Das ist ein großer Vorteil
- Automatisiertes Testen von Embedded Software: TESSY
- Erster In-Circuit-Programmer für abgesicherte Auftragsfertigung
- In beiderseitigem Interesse: Flasher SECURE


Liebe Kundin, Lieber Kunde,

Die diesjährige Embedded World in Nürnberg hat für unser kleines Unternehmen eine Menge Dinge verändert. Sie hat uns viel Neues gebracht, uns neue Wege eröffnet, uns aber auch von Altem befreit. Ich werde Ihnen heute vor Allem über die neuen Themen berichten.


Endlich: SEGGER Embedded Studio

Nun dürfen wir Ihnen endlich anbieten, was wir seit langem schon wollten, uns aber untersagt blieb: Das SEGGER Embedded Studio, eine inzwischen bereits weit verbreitete Integrierte Entwicklungsumgebung (IDE), die von embedded Software Entwicklern für embedded Software Entwickler gemacht wurde.

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Im Gegensatz zu anderen IDEs baut das Embedded Studio nicht auf Eclipse auf, ist dafür aber - oder vielleicht gerade deswegen - sehr schnell, intuitiv, un-glaublich flexibel und einfach zu bedienen.

Das Embedded Studio ist eine leistungsfähige, auf ARM Mikrocontroller zuge-schnittene C/C++ IDE.

Sie gibt dem Entwickler alles, was er für eine pro-fessionelle embedded Ent-wicklung benötigt:

Das Embedded Studio ist eine All-in-One Lösung, deren Stabilität und kontinuierlichen Arbeitsfluss Sie schätzen werden.

Das Embedded Studio ist eine komplette Arbeitsumgebung für die Projektentwicklung auf jedem ARM basierenden Prozessor, von älteren Typen wie ARM7, ARM9 oder ARM11 bis zu den neuesten Cortex-A, -R, und –M.

Es bietet eine für embedded Systeme optimierte System Library und zwei Compiler: GCC und LLVM. Das Embedded Studio ist Plattform-unabhängig und läuft unter Microsoft Windows, MAC OS X und Linux Hosts.

Die Software kann in wenigen Minuten heruntergeladen und installiert werden. Das Embedded Studio bietet die Möglichkeit der uneingeschränkten Evaluierung (ohne Code-Größen-Beschränkung) und den kostenlosem Einsatz im Ausbild-ungsbereich.

Der Migrationsweg von anderen, proprietären IDEs/Compilern ist einfach: Das Embedded Studio enthält Projekt Importer, die IAR und KEIL Projekte importieren können.


Ganz klar die No.1

Die Stimme eines Anwenders sagt mehr als meine Worte:

„Für mich ist das Embedded Studio DIE Entwicklungs-Plattform. Es ist intuitiv, leistungsfähig und sehr schnell. Da nun eine einfache Migration von anderen kommerziellen IDEs wie IAR oder KEIL möglich ist, gibt es keinen Grund mehr nicht zu wechseln. Das Embedded Studio ist ganz klar unsere Wahl No.1, sagt Alex Grüner, CTO.

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Unternehmen, die die erste Lizenz des Embedded Studios mehr oder weniger als Test-ballon gekauft haben, sagen mir, dass nach den ersten Erfahrungen nach und nach alle Entwickler umsteigen werden.

Die aktuelle Version hat mehrere Verbesserungen, eine nochmals spürbar höhere Geschwindigkeit, und die Fähigkeit Pro-gramm-Builds auch mit Compilern anderer Her-steller durchzuführen als den GCC oder Clang/ LLVM, die standardmäßig mit dem Embedded Studio geliefert werden.

Diese „Fremdcompiler“ können nahtlos in das Embedded Studio integriert werden, was besonders den Entwicklern gefallen wird, die das User-Interface ihrer „alten“ Entwicklungsumgebung vielleicht zu archaisch finden. Die erzeugten Programme können mit dem im Embedded Studio eingebauten Debugger bearbeitet werden.

Die Leistung verschiedener Compiler kann sehr einfach verglichen werden, sodass derjenige für das Release-Build zum Einsatz kommen kann, der den besten Code erzeugt.

Erstaunlicherweise kommt für die meisten Applikationen der GCC oder LLVM/Clang Compiler zum Einsatz. Ja, ich war selbst erstaunt, wie leistungsfähig inzwischen der GCC geworden ist, dem ich ja früher vergleichsweise wenig zugetraut hatte.

Wir sehen in der letzten Zeit im Markt zunehmend, dass Kunden mit dem aktuellen GCC vollauf zufrieden sind und es vorziehen, keine proprietäre und teure IDE/Compiler zu kaufen.


Das ist ein großer Vorteil

Wenn Sie Gründe dafür haben, dass Ihre Applikation für das Release-Build einen proprietären Compiler benötigt, brauchen Sie aber nicht den gleichen (teuren) Compiler für alle Mitglieder Ihres Entwicklungsteams zu nutzen (und zu kaufen).

Eine einzige Lizenz des proprietären Compilers ist alles was Sie noch brauchen. Ja, und natürlich das Embedded Studio. Dies hilft die Lizenzierungskosten gravierend zu reduzieren.

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Und das Beste kommt zum Schluss: Für eine kommerzielle Lizenz des Segger Embedded Studios müssen Sie nicht Un-summen ausgeben:

Die Cortex-M Edition kostet €998, die für alle ARM Prozessoren €1.498 (Preise netto).

Mein Angebot erhalten Sie hier.

Wem das noch nicht reicht, der kann sich aus einer Auswahl an Software-Komponenten von SEGGER bedienen, und kauft das Embedded Studio PRO, ein umfassendes Paket für die Software-Entwicklung:

Neben dem Embedded Studio enthält es ein Hochleistungs-RTOS mit Zero Latency (embOS), robustes File-System (emFile), GUI für jegliche Applikationen mit grafischen LCD (emWin), TCP/IP-Stack (embOS/IP), und ein USB-Stack mit Host- und Target-Support ( emUSB Host und emUSB Device) – ja, und außerdem eine J-Link PLUS Debug Probe.

Mehr dazu berichte ich Ihnen nächsten Monat. Hier finden Sie schonmal mehr darüber.


Automatisiertes Testen von Embedded Software: TESSY

Unser Produktportfolio hatte bisher den Mangel kein Testwerkzeug anbieten zu können. Auch hierzu hat die Embedded World eine große Veränderung für uns gebracht:

Wir freuen uns, mit RAZORCAT einen international anerkannten Partner für unseren Markt gewonnen zu haben und damit eine wichtige Lücke in unserem Portfolio schließen zu können. Razorcat ist Anbieter von Testwerkzeugen für die Entwicklung von Embedded Software und Hersteller des erfolgreichen Unit- und Integrationstestwerkzeugs TESSY.

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Mit unserem neuen Partner erschließen wir nicht nur den Markt in Österreich, sondern knüpfen auch an unsere Geschäftsbeziehungen in den Nachbarländern Kroatien, Ungarn, Rumänien, Serbien und Slowenien an.

Unser Unternehmen wird in der Region das ge-samte Tools-Angebot von RAZORCAT für das Testen von Embedded Software anbieten.

Prominentestes Produkt ist TESSY, das von Razorcat entwickelte leistungsstarke, zertifizierte Unit- und Integrations-Testwerkzeug für Embedded Systeme basierend auf C/C++.

Die Razorcat Development GmbH entwickelt seit 1997 Testwerkzeuge zur Entwicklung von Software für eingebettete Systeme. Das nach IEC 61508 und ISO 26262 zertifizierte Unit- und Integrations-Testwerkzeug TESSY unterstützt bereits viele Softwareprojekte in allen Industriezweigen beim Verifikationsnachweis für sicherheitskritische und qualitätsorientierte Software.

Zusammen mit den Werkzeugen Integrated Test Environment (ITE), Test Operator Plattform (TOP) und Check Case Definition Language (CCDL) bietet Razorcat Lösungen für alle Phasen des Testprozesses. Dienstleistungen wie Testmanagement, Durchführung von Tests, Beratung und Seminare unterstützen Kunden zusätzlich weltweit.


Erster In-Circuit-Programmer für abgesicherte Fertigung

In der Massenproduktion werden zunehmend Auftragsfertiger beauftragt. Daraus ergeben sich allerdings zusätzliche Risiken für den Auftraggeber. Die eigene Geschäftsgrundlage wird einem Dritten gegenüber bis zu einem gewissen Grad offengelegt.

Um die daraus entstehenden Risiken Überproduktion und illegale Kopien einzudämmen, hat SEGGER das neue Programmiersystem Flasher SECURE für die Massenproduktion entwickelt und vorgestellt.

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Auftragsfertiger haben direkten Zugriff auf die Firmware, Schaltpläne und alles weitere, das für die Produktion notwendig ist.

Umso wichtiger ist es für den Auftraggeber, die Kontrolle über die Ver-wendung der Firmware und das Produktions-volumen zu behalten.

Flasher SECURE kann Beides.

Zur Vermeidung von gefälschten Geräten liest der Flasher ein unverwechselbares Merkmal aus dem Gerät, das programmiert werden soll. Dieses Merkmal wird an einen Server geschickt, der unter physischer Kontrolle des Auftraggebers steht. Auf diesem Server wird das Merkmal validiert und geprüft, ob eine Programmierung des Gerätes erfolgen darf.

Nach erfolgreicher Prüfung wird aus dem Merkmal eine Signatur für das Gerät erstellt. Diese Signatur wird an den Flasher zurückgeschickt. Der Flasher speichert die Signatur entsprechend im Gerät ab.


In beiderseitigem Interesse: Flasher SECURE

Dieses Vorgehen ist auch im Interesse der Auftragsfertiger, da diese bei Unterstützung des Verfahrens damit werben können, dass bei Ihnen die Geschäftsgrundlage des Auftraggebers nicht gefährdet wird.

Die Firmware, die auf dem System läuft, oder eine externe Applikation, die mit dem System kommuniziert, können dadurch überprüfen, ob das Gerät zur legitimierten Produktion des Auftraggebers gehört.

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Wenn eine der Prüfungen fehlschlägt, erkennt die Firmware, dass sie auf diesem Gerät nicht laufen darf und hält an. Da die Signatur für jedes Gerät verschieden ist, lassen sich keine legitimierten Geräte mehr durch einfaches Kopieren her-stellen.

Die Erzeugung der Signatur beruht auf erprobten und zerti-fizierten asymmet-rischen Algorithmen, bei denen der private Schlüssel nur dem Auftraggeber zugänglich ist. Damit wird verhindert, dass Angreifer eine Signatur für eine vorgegebene Hardware fälschen können.

Die Kommunikation zwischen Flasher und Server wird verschlüsselt und autorisiert mit Hilfe von Transport Layer Security (TLS/SSL). Alle Ereignisse und Aktionen werden protokolliert und können über die Verwaltungsoberfläche jederzeit vom Auftraggeber verfolgt werden.

Kleine Serien ebenso wie große Massenfertigungen profitieren von der Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit von SEGGER’s Programmierlösung. SEGGER’s Produktionsprogrammierer erleichtern die Integration in Produktions-systeme mit einer Vielzahl an Interfaces. ATEs und andere Produktionszentralen können direkt auf den Flasher zugreifen, um den Programmierprozess zu starten und mit variablen Daten wie Seriennummern und weiteren Patch-Daten zu modifizieren.

Meines Erachtens wird der Flasher SECURE SEGGER’s nächstes Erfolgsprodukt. Das Sicherheitskonzept verschafft modernen Produktionsanlagen einen nicht gekannten Schutz vor Überproduktion und Fälschungen. Ab einer bestimmten Größe sind Auftragsfertiger eine wichtige Option.

Viele Unternehmen wagen diesen Schritt nicht, da Sie Ihre Geschäftsgrundlage zusätzlichen Risiken aussetzen. Vernünftige Anwendung von Sicherheitsmaßnahmen, wie vom Flasher SECURE demonstriert, eröffnen auch zögernden Unternehmen, den nächsten Schritt zu machen.

Herzlichst, Ihr
Marian A. Wosnitza

„Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler erst
eingestanden haben, brauchen sie ihn nicht mehr abzulegen.“
(Marie von Ebner-Eschenbach)


(*) Automatische Übersetzungen können den Sinn des ursprünglichen Satzes verändern. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit.
Anmerkung zum neuen Telekommunikationsgesetz (seit 1.03.2006):
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