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„Wichtige Dinge nur halb zu tun, ist nahezu wertlos;
denn meistens ist es die andere Hälfte, die zählt.“ (Emil Oesch) Liebe Kundin, Lieber Kunde,Wir alle haben unsere Angewohnheiten. Manche pflegen wir, weil sie zu den Ritualen unseres Lebens gehören. Andere würden wir gerne loswerden – aber wir haben ja so viel Übung darin und können sie nicht sein lassen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Deshalb sterben schlechte Angewohnheiten auch nicht aus – in allen Bereichen unseres Lebens. Der Code für viele Softwareentwicklungen auf Flash-basierenden Mikrocontrollern wird oft auch heute noch Zeile für Zeile, beginnend mit dem Resetvektor geschrieben. Das war für den Stand der Hardware vor einem Dutzend Jahren auch sicher angemessen. Aber die Zeiten haben sich geändert – nur die Methoden sind leider oft noch die alten geblieben.
So geht es nichtMikrocontroller der Generation 2010 stecken voller Komplexität, Leistung, Speicher und integrierter Peripherie. Die Software für solche Hardware-Kaliber ist extrem komplex und verlangt nach neuen Arbeitskonzepten. Kein Entwickler kann es sich mehr leisten, im Rahmen seines Budgets einen USB- oder TCP/IP-Stack selbst zu schreiben. Kein Entwickler würde erwarten, dass ein solches Produkt stabil läuft, wartbar und ausbaubar ist.Dabei ist es einfach mit einem kommerziell verfügbaren Echtzeitbetriebssystem (RTOS) und zugehöriger Middleware-Produkte für Kommunikations-Interfaces, Graphik (GUI), File-System und anderen Grundanforderungen des Projekts dafür zu sorgen, dass man sich als Entwickler auf die eigentliche Kernaufgabe (die eigene IP) konzentrieren kann. Die steigende Komplexität heutiger Softwareentwicklungen ist aber nicht nur eine Folge neuer Funktionalitäten, sondern auch Folge des Ineinandergreifens der vielfältigen Funktionen. Die wirksamste Methode, dem zu begegnen, ist die Entkoppelung des Software-Systems, was durch das Design der Systemarchitektur und an erster Stelle durch ein Laufzeitsystem erreicht werden kann. Daher ist der Einsatz eines RTOS eine sehr gute Möglichkeit, der steigenden Komplexität zu begegnen und die Beherrschbarkeit zu erhöhen.
So geht es besserDer Einsatz eines RTOS erzwingt eine wohl definierte Modularität des Softwaredesigns, Grundvoraussetzung für viele weitere positive Folgen: Kapselung von Modulen für die objektorientierte Programmierung, bessere Wartbarkeit, Ausbaufähigkeit und Wieder-verwendbarkeit der Software – und last-not-least – bessere Team-Kommunikation bei der Entwicklung, um diese Vorteile hier nur kurz anzuschneiden.Der Einsatz eines RTOS und Middleware kann den Entwicklungsaufwand und damit die Entwicklungszeit für ein Projekt drastisch reduzieren. Warum Wochen oder gar Monate vergeuden, nur um das Rad nochmal zu erfinden? Bei der heutigen Kostenstruktur lohnt sich oftmals nicht einmal der Gedanke daran es selbst programmieren zu wollen! Umgerechnet in die Personalkosten eines Software-Entwicklers sprechen wir beim Kaufpreis eines kommerziellen RTOS, wie embOS von Segger, von maximal 10 Manntagen. Der Aufwand selbst für einen minimalen Scheduling-Algorithmus liegt weit darüber. Dafür bekommt der Entwickler ein viel-tausendfach bewährtes, bestens dokumentiertes Kernelement für sein Projekt, das ihm den Rücken freimacht, Zeit ermöglicht, die eigene Applikation besser zu entwickeln, zu dokumentieren und zu testen. Was uns zum Thema Risiko bringt: Warum mit einer Eigenentwicklung der Grundbausteine des Projektes ein Zeit- und Kostenrisiko eingehen und womöglich die gleichen Fehler noch einmal machen, die vorher von vielen Entwicklern bereits gemacht und längst ausgemerzt wurden?
Lieber schlank und rankViel wird über Windows Embedded und Linux für embedded Systeme geschrieben. Man darf nicht vergessen, dass dies Betriebssysteme sind, die überreich an Eigenschaften sind und sich an Hardware-Plattformen richten, die Hunderte von MHz schnell laufen, und viele MBytes an Speicher zur Verfügung stellen. Ihre Existenzberechtigung sei unbestritten – da wo sie hinpassen.Aber all der Komfort kostet Platz – wertvoller Speicherplatz, den ein schlanken RTOS nicht benötigt, der vielleicht auch gar nicht vorhanden ist, obwohl es sich bei den „Features“ nicht mal lumpen lässt. Mit wenigen KBytes Flash-Speicher und ein paar hundert Bytes RAM kann ein Windows oder Linux herzlich wenig anfangen. Die Ansprüche an die darunterliegende Hardware sind doch wesentlich höher! Scheduling und Interrupt-Latenzzeiten im usec Bereich bei einem Top-RTOS wie embOS stehen im Gegensatz zu Millisekunden bei den „feature-rich“ Betriebssystemen. Ja, und dann die Bootzeiten... Wenn das RTOS im Source-Code verfügbar ist, bieten sich dem Entwickler Möglichkeiten, sein Projekt weiter zu verbessern. Viel interessanter ist aber der Sourcecode beim Debuggen: Es kann sehr unangenehm sein, wenn Sie beim Single Step durch das System immer wieder im Disassembler landen, wenn Sie in die RTOS-Routinen „tappen“. SEGGER Microcontroller bietet mit dem embOS RTOS ein leistungsstarkes und extrem kompaktes Echtzeitbetriebssystem an, das all diese Vorteile in sich vereint. Es zeichnet sich durch seine Anwendernähe aus: embOS ist für viele Architekturen verfügbar, ist sofort einsatzfähig, bestens dokumentiert und beinhaltet viele Beispielprojekte für praktisch alle aktuellen Evaluierungsboards. Keine Katze im SackEine große Stärke von SEGGER ist Transparenz. Auf www.segger.com finden Sie technische Informationen über die Produkte bis in fast beliebige Tiefe. Die gesamte Dokumentation ist kostenlos als PDF ladbar ebenso wie Trial-Kopien der Software, mit denen Sie vor dem Kauf alles auf Herz und Nieren prüfen können. Die Preise sind öffentlich und einheitlich in ganz Europa. Das Angebot ist glasklar und ohne jedes Risiko für den Kunden.
Je nach Stückzahl der Produkte, die Sie pro Jahr fertigen und ausliefern, kann das ganz schön ins Geld gehen. Und das jedes Jahr. Bei einem solchen Preismodell hängen Sie als Kunde finanziell „ständig am Tropf“. Kein Wunder, dass solche Preismodelle immer mehr aus der Mode kommen. Die Preis-Transparenz von SEGGER bietet Ihnen dagegen zu Beginn Ihres Projektes bereits eine abschließende Aussage über die Kosten. Es gibt keine Royalties – Sie bezahlen für die Entwicklungslizenzen, und mehr nicht. Ihr Produkt können Sie in beliebiger Stückzahl fertigen und mit Runtime-Lizenzen von embOS ausliefern – ohne einen Cent zusätzlicher Kosten. Beispielsweise wird eine Entwicklerlizenz von embOS im Objekt Code mit €2.490,-- berechnet. Eine Source Code Version ist ebenfalls verfügbar. Für diesen Betrag lässt sich nicht einmal die Funktionalität eines simplen RTOS selbst entwickeln. In Deutschland, USA und anderen Ländern hat sich SEGGER in den letzten Jahren einen exzellenten Namen gemacht. Die Produkte haben eine große Zahl von Anhängern gefunden, die die Leistungsfähigkeit und Professionalität in ihren Applikationen zu schätzen wissen. Österreich hat da noch Nachholbedarf: „Segger? ... wer?“ Auf diese Reaktion treffe ich immer wieder. Hier zu Lande sind die Produkte von Segger noch „one of the best kept secrets in the industry“. Entdecken Sie sie – zu Ihrem Vorteil!
Herzliche Grüsse, eine erlebnisreiche & erholsame Urlaubszeit, PS. Ich schreibe Ihnen wieder zum 01.September.
„Die kleinen Alltagsleistungen setzen viel mehr Energie in die Welt
als die seltenen heroischen Taten." (Robert Musil)
Anmerkung zum neuen Telekommunikationsgesetz (seit 1.03.2006): |
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