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„Man kann niemanden überholen, in dessen Fußstapfen man tritt.“
(Unbekannt) Liebe Kundin, Lieber Kunde,In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist Haushalten und eine strategische Planung in die richtige Richtung das Gebot der Stunde. Das ist bei all den Unabwägbarkeiten des Marktes wirklich nicht einfach. Die berühmte Glaskugel besitzt schließlich niemand - also verlässt man sich in vielen Situationen auf den gesunden Menschenverstand...
Gesunder Menschenverstand?In einem bestimmten Zusammenhang kommen mir da immer wieder Zweifel auf.Als ich vor drei Monaten mit einem Entwickler über sein bedeutendes Projekt und die geplante Tool-Ausstattung sprach, berichtete mir dieser voller Überzeugung, dass er mit den ausgewählten Freeware-Tools alles bekomme, was er brauche. Ich dachte mir nur: nun, wir sprechen uns ganz bestimmt wieder. Da ich mit sehr vielen professionellen Entwicklern landesweit zu tun habe, wundere ich mich immer wieder, mit welcher Blauäugigkeit manche Projektverantwortliche Freeware Tools in kommerziellen Projekten einsetzen. „Kost’ fast nix“ hat auch hier offensichtlich seine Wirkung getan und verführt vermeintlich kompetente Menschen zu dem Irrglauben, auf diese Weise Geld sparen zu können. Nun, ganz am Anfang des Projektes mag das ja auch noch stimmen. Aber allein die Tatsache, dass die Industrie (Gott Lob) überwiegend professionelle Werkzeuge für ihre Entwicklungsprojekte einsetzt, sollte doch schon zu denken geben. Da muss es doch einen Grund geben! Wenn Freeware Werkzeuge, wie die GNU Tools, wirklich so gut sind wie kostenpflichtige Werkzeuge, dann müssten doch inzwischen sämtliche Hersteller und Anbieter dieser professionellen Tools Pleite gegangen sein, oder?
Sind sie aber nicht. Ganz im Gegenteil.Und die Gründe sind gar nicht so schwer zu finden. Kaum ein Entwickler wird sich in einem paradiesischen Umfeld ohne Zeit- und Geldvorgaben bewegen. Harte Terminvorgaben bestimmen unseren Alltag - nicht weil uns das Spaß macht, sondern weil der Konkurrenzdruck uns keine andere Wahl lässt. In den gesamten Stückkosten für ein Produkt sind die reinen Entwicklungskosten nur ein Posten von vielen Anderen.Gerade bei Produkten, die in großen Stückzahlen hergestellt und verkauft werden, spielt der Preis für den Mikrocontroller und dessen Ausstattung eine größere Rolle als die Investition in die Entwicklungswerkzeuge, die in der Kostenrechnung beinahe untergehen. Dagegen kann ein einziger Fehler in einer Freeware Toolkette einem das Genick brechen und u.U. eine ganze Firma in den Ruin treiben. Schwarzmalerei? Ich glaube nicht. Für die GNU-Tools trägt rechtlich niemand die Verantwortung und der verursachte Schaden bleibt ausschließlich am Entwickler bzw. an dessen Firma hängen. Bei professionellen, lizenzierten Werkzeugen ist im Fehlerfall immer der Hersteller mit im Boot, der seine Gewährleistung entsprechend abgesichert hat. Ein weiteres großes rechtliches Problem ist die Verwendung von fremdem Code, beispielsweise aus einem Freeware-RTOS, in einem kommerziellen Produkt. Viele Routerhersteller kennen diese Problematik. Wer sich über die rechtlichen Konsequenzen im Klaren ist, lässt besser die Finger von solchen Experimenten - und wer nicht, sollte es erst recht tun. Neben den rechtlichen Aspekten sind es auch (projekt-)technische, und finanzielle Themen, die beim Einsatz von Freeware-Tools sorgfältig betrachtet werden sollten. Zeit = GeldWenn Zeit im Ablauf Ihres Projektes keine Rolle spielt, sind die GNU Tools durchaus eine brauchbare Alternative. Ein Entwickler sagte mir einmal wörtlich: „Die „GNU-Lösung“ ist nur etwas für Hobby- und Bastelzwecke.“ Das ist vielleicht eine etwas extreme Sicht der Dinge - aber ohne Substanz ist diese Aussage nicht!
Damit meine ich aber nicht nur die Eingewöhnungsphase in ein oder mehrere neue Tools, sondern die „Time-to-Productivity“, also die Zeit, die vergeht, bis ich mit den neuen Tools wirklich produktiv arbeiten kann, ohne immer wieder Lern-Phasen/-Pausen zu benötigen. Das Arbeiten mit einer integrierten Entwicklungsumgebung, die nahtlos Editor, Assembler / Compiler und Debugger / Simulator in einem Programmfluss mit einer leicht zu bedienenden Anwenderschnittstelle integriert ist einfach nicht vergleichbar mit einer „zusammengebastelten“ Toolkette aus Freeware-Bauteilen. Bares Geld gleich zu Beginn des Projektes kann ein professioneller Compiler allein dadurch sparen, dass der damit erzeugte Code schneller und kompakter ausfällt, als der einer GNU Lösung. Mikrocontroller und Speicherausstattung können entsprechend diesen Anforderungen ausgewählt werden und bei der geplanten Stückzahl finanziell große Unterschiede bewirken.
Und nochmals: Zeit = GeldWenn für Sie Zeit = Geld bedeutet, können Sie sich selbst leicht ausrechnen, dass allein ein paar Tage Fehlersuche bereits den Kaufpreis für ein professionelles Werkzeug kosten.Dies ist aber bei Weitem nicht alles. Die Gleichung Zeit = Geld gewinnt eine weitere, noch viel größere Dimension, wenn ein Solltermin im Entwicklungsfahrplan für die Markteinführung eines Produktes nicht eingehalten werden kann, und dieses sein Marktfenster nicht oder nur teilweise trifft. Damit verliert man viel - im schlechtesten Fall sogar das ganze - Marktpotential. Wenn die Konkurrenz nicht geschlafen und besser gearbeitet hat kann das bedeuten, das alle Erwartungen an das eigene Produkt den Bach hinunter sind! Der Umstieg auf eine andere Architektur ist ein weiterer Aspekt, wo man sich das Leben leichter machen kann. Hier ist es wichtig, dass der ausgewählte Tool-Anbieter Ihnen keine oder nur wenig Restriktionen beim Architekturwechsel aufbürdet, und Sie nach dem Wechsel mit der gewohnten Arbeitumgebung weiterarbeiten lässt, beispielsweise, wenn Sie von einer ARM (32bit) Architektur zu AVR (32bit) umsteigen, oder umgekehrt. Solche Freiräume können in der Praxis ebenfalls bares Geld (und Zeit) wert sein.
Und wer hilft mir weiter?Schließlich möchte jeder professionelle Anwender bei Bedarf vom Hersteller seiner Werkzeuge einen ebenso professionellen und persönlichen Support zur Verfügung gestellt gekommen. Die Antwort auf die Frage, ob dieser zeitnah auf Abruf von einer Web-Community zur Verfügung steht, überlasse ich Ihnen selbst. Verlassen können Sie sich im Ernstfall darauf aber nicht.Die Bereitstellung eines Support-Team durch den Hersteller verursacht natürlich Kosten. Dieser Support stellt für Sie als Anwender aber einen realen Wert dar, der natürlich auch seinen Preis hat. „Was nichts kostet, ist nichts wert“ sagt der Volksmund - und wirkliche Hilfe „erwarten“ kann ich mir eben nur von einem professionellen Support-Team. Und darauf können Sie sich verlassen. Gerade solche Themen sind es, womit sich unser Partner IAR Systems in über 20 Jahren weltweit den besten Ruf erarbeitet hat. Viele tausend Entwickler vertrauen in ihren Projekten auf die professionellen Werkzeuge des Top-Anbieters in der Embedded Szene. Und der Erfolg gibt Ihnen Recht. Den technischen Priority-Support mit 24-Stunden Antwortzeit für das erste Jahr erhalten Sie übrigens bei der Anschaffung von Produkten von IAR Systems gleich ohne Zusatzkosten mit. Gleichzeitig stellen Sie so sicher, dass Ihre Software während dieser Zeit immer auf dem aktuellen Stand bleibt - weil Software-Updates sofort verfügbar und kostenlos sind.
Bitte keine Milchmädchenrechnung!Warum dann eine „Milchmädchenrechnung“ aufstellen und bei den Projektkosten und -Risiken nur bis an die eigene Nasenspitze denken?Es steht einfach bei jedem Projekt zu viel auf dem Spiel, als dass man es mit einem ungenügenden Ansatz in Gefahr bringen sollte. Das bisher Gesagte ist wahrlich keine „Rocket science“, sondern nur etwas „Hausverstand“. Aber trotzdem werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht! Dabei hat es der Einsteiger wirklich leicht. Mit den Starter-Kits stellt IAR Systems komplette Software- und Hardware-Ausstattungen zur Verfügung, die für einen sehr geringen Preis alles bieten, um ein Projekt sogleich beginnen zu können. Zu einer professionellen Anwendung gehören eben professionelle Werkzeuge! Übrigens hat mich der Entwickler, von dem ich Ihnen eingangs erzählte, keine drei Monate nach unserem Gespräch wieder angerufen. Er meinte, dass seine Freeware-Tools wohl doch nicht der Weisheit letzter Schluss wären und dass er nun doch „richtige“ Werkzeuge für sein Projekt benötige und kaufen möchte. Auf den Zeitverlust von drei Monaten angesprochen, gab er mir eine ausweichende Antwort... So wie die Jugend nicht von den Erfahrungen der Eltern lernen will, ist es scheinbar generell mit uns Menschen: jeder will lieber seine eigenen Erfahrungen machen, auch wenn es ein dornenreicher Weg wird und er es wahrlich einfacher haben könnte!
Herzliche Grüsse, ![]()
"Man sollte sich nicht schlafen legen, ohne sagen zu können,
dass man an dem Tage etwas gelernt hätte." (Georg Christoph Lichtenberg)
Anmerkung zum neuen Telekommunikationsgesetz (seit 1.03.2006): |
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