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„Es nützt nichts, Optimist zu sein,
wenn man nicht gleichzeitig aktiv wird.“ (Elsa Triolet) Liebe Kundin, Lieber Kunde,Ich möchte hier nicht noch einen Ausblick für das Jahr 2009 schreiben - davon haben Sie sicher schon genug gelesen. Nur Eines wünsche ich Ihnen und mir für die kommende Zeit von ganzem Herzen: dass das dauernde Schwarzgerede nicht in einer „Self-Fulfilling-Prophecy“ endet, in der wir alle durch eine negative Geisteshaltung letztendlich der wirtschaftlichen Krise recht geben und diese noch verstärken. Ignorieren können wir die gegenwärtige Situation nicht - aber wir können ihr die Stirn bieten und uns nicht unseren unternehmerischen Schneid abkaufen lassen.
Immer mehr Verbreitung ...Objektorientierte Methoden und die UML finden als formale Sprache zur objektorientierten Spezifikation, Visualisierung, Konstruktion und Dokumentation immer mehr Verbreitung in der Industrie als Defacto-Standard für die Modellierung von Software und Systemen.Leider bietet die einschlägige Literatur nur wenig Praxishilfe, beschäftigt sie sich doch meist mit kommerziellen Software-Systemen, und nicht mit Embedded Systemen, bestehend aus Soft- und Hardware, die definierte Anforderungen an das zeitliche Verhalten genügen müssen, bestimmt vom bedienenden Menschen, benachbarten Systemen, Sensoren oder der Zeit selbst. Mechanische, elektrische, elektronische und Software-Komponenten eines solchen Systems machen einen ganzheitlichen Ansatz unabdingbar notwendig, um es erfolgreich zu beschreiben. Aus der Sicht des Nutzers betrachtet man zunächst das gesamte System am besten von außen als Blackbox, oder, wenn zu komplex, als überschaubare Subsysteme. Man beschreibt die außerhalb des Systems befindlichen, an den Anwendungsfällen beteiligten Personen, die sog. „Akteure“, und das, was diese vom System wollen mittels so genannter „Use-Cases“. So erreicht man schon einmal eine Zerteilung des Systems auf funktionaler Ebene in leicht fassbare Einheiten.
... zum Design von EchtzeitsystemenBei Echtzeitsystemen ist es wichtig zu verstehen, wie die Systemgrenzen umrissen sind: was liegt innerhalb und außerhalb dieser Grenzen, wie sind die Ein- und Ausgabeschnittstellen definiert? Im Gegensatz zu kommerzieller Software sind bei Echtzeit-Systemen weniger Menschen die möglichen Auslöser für Anwendungsfälle, also „Akteure“, sondern eher Sensoren für physikalische Größen, benachbarte Systeme und die Zeit.Wenn es nun gelingt, diese Use-Cases möglichst frei von (verfrühten) technischen Entscheidungen zu beschreiben, erreicht man deren Langlebigkeit und einen höheren Grad an Wiederverwendbarkeit. Dies ist natürlich nicht immer möglich und sinnvoll, aber im Sinn einer sauberen Trennung von technikneutralen und technikhaltigen Bestandteilen erstrebenswert. Bei der Analyse des Systems in Use-Cases sollte man nicht den Fehler machen, zu tief ins Detail zu gehen und alle Einzelteile eines Prozesses strukturiert in Use-Cases zu zerlegen. Wenn man merkt, dass eine Vielzahl von Use-Cases das gleiche Ziel verfolgen, lassen sich diese besser in einem abstrakteren Use-Case zusammenfassen. Use-Cases sind eine wirkungsvolle Analysemethode. Die von außen nach innen schauende Zerlegung eines komplexen Systems in natürliche und voneinander unabhängige Abläufe sowie die Verständlichkeit für andere am Projekt arbeitende Kollegen zählen zu den Hauptvorteilen der Use-Cases.
Mit der UML in die „Echt“-Zeitwelt...Die UML bietet weitere Diagrammtypen, wie z.B. Aktivitätsdiagramme oder Zustandsautomaten für die Verfeinerung der Systembeschreibung an, die hierfür wesentlich besser geeignet sind als Use-Case-Diagramme. Das Verhalten in einem Use-Case kann mit Aktivitätsdiagrammen Schritt für Schritt in feinere, detailliertere Aktivitäten aufgegliedert werden.Mit den Zustandsautomaten hat der Entwickler ein hervorragendes Ausdrucksmittel an der Hand, um komplexe Zustandsabhängigkeiten transparent zu machen. Sequenz- und Kollaborationsdiagramme sind weitere, bestens geeignete Werkzeuge, um komplexe Abläufen zu modellieren, und diese mit Anwendern (auch nicht-technischen) zu besprechen. Echtzeitsysteme müssen auf die Anforderungen der Systemumgebung richtig reagieren, vor allem aber die vorgegebenen zeitlichen Bedingungen erfüllen. Mit Use-Case-Modellen hat man ein hervorragendes Modell für die Zuordnung von Zeitanforderungen zu UML-Modellen an der Hand.
... aber mit welchem Aufwand?Der effiziente Einsatz der UML scheitert in der Praxis häufig an mangelnden Kenntnissen der zugrunde liegenden objektorientierten Konzepte. Die UML ist nämlich nicht nur eine spezielle Art des Programmierens, sondern eine eigene Herangehensweise an eine Problemstellung, mit dem Vorteil der großen Ähnlichkeit mit menschlichen Denkstrukturen.Kinderleicht sind die ersten Schritte mit der UML nicht, aber wir machen Ihnen die erste Begegnung so leicht wie möglich. Für alle Entwickler, die erstmal in die UML "reinschnuppern" möchten, gibt es den „UML Schnupperkurs“ unseres Partners Willert Software Tools. Die nächsten Termine für den 1-Tages-Workshop nahen: 10.02.2009, 12.05.2009 und 01.12.2009, jeweils in Ulm. Hier können Sie sich anmelden. Die Embedded-World 2009 nahtIhnen fehlt noch eine kostenlose Eintrittskarte? Hier erhalten Sie Ihr Ticket für die jährliche Leit-Messe der Embedded Branche (03. bis 05. März 2009) in Nürnberg.
Die Willert Software Tools GmbH bietet Komplettlösungen zum Einsatz der UML für Embedded Systeme. Das Embedded UML RXF™ (Realtime eXecution Framework) bildet dabei die solide Basis für die effiziente C Codegenerierung für embedded Systeme durch das UML-Werkzeug Rhapsody® in C von Telelogic/IBM. Die neueste Version des RXF™ ist bereits für eine große Anzahl von Toolketten und Echtzeitbetriebssystemen verfügbar. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten. Der entscheidende Vorteil der neuen Version ist die Verlagerung des Buildprozesses von Rhapsody® in die Entwicklungsumgebung der Toolketten. Möglich wird dies durch den WST-Deployer, der für die meisten Umgebungen generierte Dateien in das Anwenderprojekt hinein kopiert und die Dateien sogar in die IDE einbindet. Damit arbeitet der Entwickler innerhalb seiner IDE mit seinen vertrauten Wizards zur Compiler- und Hardwarekonfiguration und kombiniert diese mit den Vorteilen der UML-Codegenerierung. Anpassungen an weitere Umgebungen sind dank offener Schnittstellen und dem GFT (Generic Framework Template) noch einmal stark vereinfacht worden. Nutzen Sie auf der Embedded World 2009 auch die vielen interessanten Vorträge zum Thema UML im Aussteller-Forum Halle 11 Stand 201. Zum Auftakt eines Jahres voller Herausforderungen für Messeveranstalter wie für die Industrie trotzt die Embedded World wie der »Fels in der Brandung« der Konjunktur mit einem Zuwachs der Zahl der Aussteller von mehr als 14 Prozent. Ist das nicht ein guter Motivator für die positive Ausrichtung unseres Verhaltens und unserer Ziele?
Herzlichst, ![]()
„Man muss etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.“
(Georg Christoph Lichtenberg)
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