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„Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner,
bis sich die Sache durchgesetzt hat.“ (Mark Twain) Liebe Kundin, Lieber Kunde,Nur noch ein paar Wochen bis Weihnachten. Ich hoffe, für Sie sind bessere Überraschungen auf dem Gabentisch als für die Mitarbeiter eines österreichischen Unternehmens, mit dem ich diese Woche sprach: Gerade erst von einem größeren Konzern aufgekauft, steht nun die Entlassung von 50% der Mitarbeiter an. Bis Ende Dezember erhalten die Betroffenen Ihren "blauen Brief". Schöne Bescherung. Da kommt bestimmt keine Weihnachtsstimmung auf. Fast täglich liest man solche Meldungen in der Zeitung. Die Ratio dahinter? Ja, unsere weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise - die ist schuld. So einfach ist das.
Die Zeit der Krise ...Aber dass die Krise auch einmal vorbei sein wird, daran denken jetzt die Wenigsten. Die Zeit der Krise ist die Zeit vor dem nächsten Boom. Was wird dann aus den Unternehmen, die jetzt ihre besten Mitarbeiter entlassen, ihre eigene Position im Markt schwächen, nur damit die Zahlen wieder gut aussehen? Ist das die Quintessenz der Wirtschaftstreibenden?Dabei lernt jeder Manager in seiner Ausbildung, dass man in zyklisch vorteilhaften Phasen der Wirtschaftsentwicklung strategisch nachhaltig handeln muss. Dazu gehört auch in Krisenzeiten zu investieren, sich vorzubereiten, um in den (ganz bestimmt wieder) kommenden guten Zeiten eine konkurrenzfähige Position zu haben. Klingt banal - aber wo sind die Unternehmen, die nach dieser Binsenweisheit gehandelt haben?
... ist die Zeit vor dem nächsten Boom!Dreißig Jahre in dieser Industrie haben mich immer wieder ein stereotypes Verhalten beobachten lassen: Geht es einer Firma schlecht, werden als Erstes alle schnell kappbaren Reissleinen gezogen: Das Marketing-Budget wird gekürzt (O-Ton: „Wozu brauchen wir Marketing, wir verkaufen auch so gut!“), die PR-Agentur wird gefeuert („Das machen wir selbst!“), das Management ausgedünnt und alle externen Mitarbeiter werden gekündigt. Wenn das kein tolles Krisenmanagement ist!Dabei sollten die Gründe, weshalb man externe Mitarbeiter einmal eingestellt hat, bereits die richtige Antwort vorgeben: Nicht nur, um kurzfristige Spitzen abzudecken, nein, vor allem um zeitnah Spezialisten ins Haus zu holen, die ein Expertenwissen bereitstellen, das in den eigenen Reihen nicht verfügbar ist. Wie händeringend Experten gesucht werden, braucht man sich nur im Karrieremarkt der einschlägigen Zeitungen zu vergegenwärtigen. Und dann werden eben diese pauschal entlassen, weil sich das kurzfristig positiv auf die Zahlen auswirken wird. Für mich macht das überhaupt keinen Sinn.
Be prepared!Eine wirtschaftliche Flaute zum Anlass zu nehmen, die eigenen Strategien und Ressourcen unter die Lupe zu nehmen ist legitim - ja, spätestens dann muss es sein. Leider ist aber oft erst der externe Anlass der Anstoß eigene Krusten aufzubrechen und Fettpolster abzuspecken. Wer erst in der Krise beginnt, sich die Kosten anzusehen, ist zu spät dran. Ist es ein Mangel an Weitsicht, oder gar schlicht Bequemlichkeit, dass dies nicht ein kontinuierlicher Prozess in jedem Unternehmen sein kann?Um es auf den Punkt zu bringen: Manager, die mit derart kurzsichtigen Handlungen reagieren, sind primär am Erhalt ihrer eigenen Macht und Position interessiert - sie agieren aber nicht mit Weitblick zum Gedeihen des Unternehmens. Sich auf die nächste wirtschaftliche Hochphase vorzubereiten, heißt ganz einfach auch alte Pfade verlassen und neue Wege gehen. Wer dies rechtzeitig versteht und umsetzt, hat später einen Vorsprung vor der Konkurrenz - in Zeit, Wissen und Fähigkeiten. Leider setzt einem aber die tägliche Berufsroutine zu leicht Scheuklappen auf, und manche Manager realisieren erst sehr spät, dass sie in eine falsche Richtung laufen.
Nur wer mitspielt kann gewinnenWas das alles mit Embedded System- und Softwareentwicklung zu tun hat? Nun, auch in diesem Bereich gibt es neue Chancen und Paradigmen, alte Zöpfe und eingefahrene Pfade. Sie zu verlassen ist oft schwierig und erfordert Mut. Umso mehr in schwierigen Zeiten ... siehe oben. Es ist wie beim Lotto: Nur wer dabei ist, kann gewinnen.Und wenn Sie sich dazu entschließen neue Wege zu gehen, heißt es, sich gut vorzubereiten, damit Ihr Wissen zum Vorsprung wird. Den größten Nutzen aus einem anstehenden Paradigmenwechsel können Sie ziehen, wenn Sie diesen rechtzeitig umsetzen. Nachzügler laufen jeder Entwicklung nur hinterher und überlassen den großen Vorteil denen, die bereits fit sind. Auch die Embedded System- und Softwareentwicklung orientiert sich neu und durchläuft gegenwärtig einen Paradigmenwechsel. Schlagworte wie objektorientierte Entwicklung und SysML/UML beherrschen die Diskussionen. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie kompakt in den UML-Schnupper-Kursen. Diese machen Sie fit für die Entscheidung für eine erfolgreiche Zukunft. Informieren Sie sich hier. Und hier geht's zur Anmeldung. Die Zusammenarbeit mit Ihnen im ablaufenden Jahr war sehr angenehm und vertrauensvoll. Hierfür bedanke ich mich herzlich. Wir sind stolz darauf, dass wir zum Erfolg Ihrer Projekte beitragen konnten. Für die Adventszeit und das bevorstehende Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen harmonische Tage im Kreise Ihrer Familie. Wenn Sie sich für die Feiertage das folgende Zitat von Stefan Zweig zu Herzen nehmen, wird Ihnen der Start ins neue Jahr, das bestimmt viele Herausforderungen haben wird, vielleicht etwas leichter fallen. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte in einem wirtschaftlichen Umfeld, dass wieder Zuversicht in eine bessere Zukunft ausstrahlt. Alles Gute.
Herzlichst, ![]()
„Auch die Pause gehört zum Rythmus.“
(Stefan Zweig)
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